Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Berichte und Statistiken - Jahresberichte

Berichte

Geschäftsbericht 2017

In der mittlerweile fast 70jährigen Geschichte des Nachbarschaftsheim Schöneberg gehört das bürgerschaftliche Engagement zum Selbstverständnis des Hauses. Damals und auch heute – davon sind wir überzeugt – braucht es in unserer Gesellschaft Menschen, die sich beteiligen, einbringen und mitgestalten.

Bereits mit der Gründung des Vereins, im Jahr 1949, wurde zur Erfüllung des zentralen Vereinszwecks die Stärkung der Selbstorganisation der Bürger in Form von Selbsthilfe und bürgerschaftlichem Engagement in die Statuten geschrieben. So sind die Strukturen des  Hauses darauf ausgerichtet, den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil, den Nutzerinnen und Nutzern unserer Angebote und auch den Mitarbeitenden, Beteiligung und eigene Gestaltung zu ermöglichen. Denn sie selbst sind die Expertinnen und Experten für ihre Anliegen.

Als Nachbarschaftsheim und „Haus für alle“ ermutigen wir unsere Besucherinnen und Besucher dazu, ihre Fähigkeiten zu entfalten und aktiv zu werden, und zwar auch schon die Allerjüngsten unter ihnen. Breit gefächerte Bildungsangebote für Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlichster Herkunft leisten ihren Beitrag dazu. Dies eröffnet Chancen und Gelegenheiten zur Weiterentwicklung und Teilhabe an der Gesellschaft.

Im vorliegenden Jahresbericht für 2017 werden Ihnen  viele Beispiele für diese Beteiligungskultur begegnen.   

Geschäftsbericht 2016

Das Nachbarschaftsheim ist eine Idee, die jeden Tag neu erfüllt, in die Praxis umgesetzt werden muss. Hiervon handeln die Beiträge dieses Heftes, in dem die Verantwortlichen aus ihren Bereichen, über Entwicklungen, Veränderungen und über neue Projekte in 2016 berichten.

Dabei bildete die Arbeit mit Geflüchteten auch in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt. Denn nun kamen die Kinder geflüchteter Familien in unseren Kindertagesstätten,  Willkommensklassen und Ganztagseinrichtungen in Schulen und den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, vereinzelt auch in der Pflege an. Ehrenamtliche Vormünder begleiteten minderjährige Geflüchtete. Die ersten Frauen und Kinder zogen in unsere neu hergerichtete Gemeinschaftsunterkunft ein und in unseren Migrationsprojekten für Frauen war der Beratungsbedarf schier unermesslich. Nicht zuletzt trugen und tragen die vielen ehrenamtlich Engagierten in unserem Haus mit dazu bei, dass Integration Schritt für Schritt gelingt.

Wir bedanken uns bei allen für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

Geschäftsbericht 2015

Die in großer Zahl aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflüchteten Menschen, beeinflussten im vergangenen Jahr wesentlich die Arbeit in unserem Haus.

In vielen unserer Einrichtungen ergaben sich neue Aufgaben, und es entstanden hierdurch auch ganz neue Projekte. Sei es in Form von Vormundschaften für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge beim Cura-Vormundschaftsverein oder in der Integration von Kindern aus geflüchteten Familien, die, vielfach durch Fluchterlebnisse traumatisiert und praktisch ohne jegliche Kenntnisse der deutschen Sprache, in unseren Kindertagesstätten und kooperierenden Schulen ankamen.

Die aktuellen Entwicklungen fanden ihre Entsprechung  in den mal informativen, mal eher unterhaltsamen Veranstaltungen der Stadtteil- und Kulturarbeit zum Thema Flucht und kulturelle Vielfalt. Auch bei den über die Jahrzehnte etablierten Migrantinnen-Projekten Kidöb und Al Nadi wirkte sich die Flüchtlingssituation auf die Schwerpunkte in der Arbeit aus. Die vor allem aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Ägypten zugezogenen Frauen brachten sehr spezifischen Problemlagen und Beratungsbedarfe mit. Und nicht zuletzt galt es eine ganz besondere Herausforderung zu meistern: Die Errichtung einer Gemeinschaftsunterkunft in Friedenau speziell für allein reisende Frauen und ihre Kinder. Innerhalb weniger Monate wurde der Umbau des Hauses mit insgesamt 19 Bewohnerinnenzimmern bewerkstelligt.

All die Aktivitäten wurden begleitet, ja oft überhaupt erst ermöglicht, durch ein überwältigendes freiwilliges Engagement von Nachbarn, haupt- und ehrenamtlich im Nachbarschaftsheim Schöneberg Tätigen.  

Im vorliegenden Geschäftsbericht des Jahres 2015 erhalten Sie neben anderen aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Bereichen, immer wieder Einblicke in die Arbeit unserer Einrichtungen mit den geflüchteten Menschen.

Geschäftsbericht 2014

Mit 86 unterschiedlichen Einrichtungen und Projekten, befindet sich unter dem Dach des Nachbarschaftsheims Schöneberg ein breites Spektrum an Angeboten und Leistungen – von der Kinderbetreuung und Familienbildung, der Zusammenarbeit mit Schulen, über Beratungen, Kultur- und Freizeitaktivitäten für alle Generationen und Lebenslagen, bis hin zur Pflege und Betreuung alter und kranker Menschen.

Diese Vielfalt wird durch mehr als 1000 hauptamtliche und über 1700 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 500 Honorarkräfte getragen. Sie alle bringen ihre fachliche Kompetenz, ihr Engagement und häufig auch ihre ganz besonderen Fähigkeiten und Talente in die Arbeit mit ein. Ihnen verdanken wir die hohe Qualität unserer Angebote und unseres Programms.  Ein besonderer Schwerpunkt lag daher im Jahr 2014 darin, einmal unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Blickpunkt zu rücken und uns intensiv mit Themen der Personalentwicklung auseinander zu setzen. 

Der vorliegende Bericht führt Sie durch die verschiedenen Tätigkeitsfelder des Nachbarschaftsheims. Die Verantwortlichen berichten über Entwicklungen in den einzelnen Fachbereichen im vergangenen Jahr, in den „Aktivitäten-Boxen“ sind ganz konkrete Beispiele aus der täglichen Arbeit in den Einrichtungen und Projekten abgebildet und in jedem Kapitel findet sich ein Block mit Zahlen und Fakten zum Thema.

Alle Kontakte

Einrichtungen und Projekte

Suchen Sie Kontaktdaten einer Einrichtung oder eines Projektes des Nachbarschaftsheims? Arbeitsbereiche im Überblick

Aktuelles

Alle Meldungen