Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Engagement im Portrait

Mit Spaß fit werden und in Bewegung bleiben

Renate Dannapfel, 67     
Lehrerin im Ruhestand, lizensierte Zumba® Fitness und Zumba®             
Gold  Trainerin       

Wo und wie engagieren Sie sich?

Ich gebe Zumba®  Gold Kurse für Seniorinnen und Senioren im Nachbarschaftshaus Friedenau uns im Jugend- und Familienzentrum JeverNeun.

Seit wann engagieren Sie sich?

Besonders engagiere ich mich seit dem Lockdown im März, indem ich diese Tanz-Fitnesskurse virtuell anbiete.

Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?

Angeregt wurde ich von einer Mittänzerin, der die Kurse sehr fehlten. Sie gab mir den Tipp, das Programm Zoom für virtuelle Kurse auszuprobieren und wir testeten es gleich zusammen.

Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?

Trotz einiger Computererfahrungen habe ich einiges gelernt, nicht nur über Technik, sondern auch über die Besonderheiten virtueller Kurse, wie z.B. Raumgestaltung und Ausleuchtung, Art der Präsentation usw..

Was war bislang ihr schönster Moment im Engagement?

Sehr gefreut habe ich mich, dass fast die Hälfte meiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch online dabei ist und das mit große Begeisterung und Freude über das virtuelle Wiedersehen mit ihren Tanzfreunden. Auch sie haben sich engagiert, mit dem Computerprogramm vertraut zu werden. Darüber hinaus war es für mich beeindruckend, dass Verwandte und Freunde aus anderen Bundesländern oder auch Nachbarn virtuell dabei sind. Natürlich vermisse ich die anderen Kursteilnehmer und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen aller in den Live-Kursen.

 

Engagement im Porträt

Seit 22 Jahren im Nachbarschaftsheim Schöneberg engagiert

Eva Liebenberg, 71

Krankenschwester, mittlerweile im Ruhestand


Wo und wie engagieren Sie sich? 

Vor einigen Jahren habe ich im Nachbarschaftshaus mehrere Selbsthilfegruppen für krebserkrankte Frauen gegründet. Daraus entwickelten sich später die Gruppen: Selbsthilfe bei Krebs in Bewegung und Stille. Das brachte es mit sich, das ich hin und wieder auch Frauen, die nicht gesund wurden,  bis zu ihrem Ende begleitet habe. Nach einigen solcher Begleitungen entschloss ich mich, mich als ehrenamtliche Sterbebegleiterin im Hospiz zu bewerben und die dort angebotenen Vorbereitungskurse zu absolvieren.

Seit wann engagieren Sie sich?

Vor ca. 22 Jahren habe ich mit der Selbsthilfegruppenarbeit begonnen, die ich vor zwei Jahren beendete.  Eine Gruppe für Stilles Qigong für Frauen läuft weiter. Die Sterbebegleitung im Hospiz mache ich seit 16 Jahren.

Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?

Ich bin durch meine Lebensgeschichte in die Arbeit der Selbsthilfegruppen hineingewachsen und habe dabei festgestellt, dass ich Menschen beim Sterben begleiten kann. Geholfen hat mir dabei das Angebot der Supervision, das wir Ehrenamtliche im Hospiz erhalten. Zum ersten Mal habe ich im vergangenen Jahr mein Engagement ruhen lassen, da mein Enkelkind zeitgleich mit dem ersten Lock down geboren wurde und ich meine Familie vor Ansteckung schützen wollte.  Allerdings hat mir das Ehrenamt in dieser Zeit sehr gefehlt; ich hoffe es bald wieder aufnehmen zu können.

Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?

Überwiegend gute. Ich habe viel über Menschen in Notsituationen gelernt und über mich selbst.  Das mir entgegengebrachte Vertrauen hat mich in meinem Engagement immer wieder bestärkt.

Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?

Das waren viele und schöne Momente, die sich nicht alle einzeln auflisten lassen. Als ich vor zwei Jahren die Arbeit mit den Gruppen beendete, haben die Frauen ein Abschiedsfest vorbereitet. Dabei habe ich habe viele, sehr persönliche Briefe bekommen, durch die ich mich sehr beschenkt gefühlt habe.

 

Engagement im Portrait

Lebens- und Berufserfahrung weitergeben

Klaus Bolzendahl, 62
Bankangestellter, Dipl. Betriebswirt

Wo und wie engagieren Sie sich? 

In der Flüchtlingshilfe im Rathaus Friedenau sowie im Nachbarschaftshaus Friedenau mit einer Bürgerberatung/Behördenhilfe (Beratung bei Umgang mit Behörden, Institutionen wie Banken, bei Schulden etc.). Zudem habe ich Vormundschaften und Patenschaften für Menschen mit Migrationshintergrund  übernommen und unterstütze beim  Deutschlernen, Bürgerkunde und in der Ausbildungsbegleitung.

Seit wann engagieren Sie sich?

In der Flüchtlingshilfe bin ich seit Ende 2015 tätig, im Nachbarschaftshaus seit Anfang 2020. Als Vormund unterstütze ich seit Herbst 2019 einen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten und als Pate mehrere Geflüchtete aus Syrien.      

Was hat Sie dazu motiviert bzw. wie kam es dazu?

Eigenes Interesse. Meine Lebens- und Berufserfahrungen möchte ich in geeigneter Form weitergeben, jetzt wo ich seit 2019 in Altersteilzeit mehr Freiraum habe als zuvor.

Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?

Bedarf ist überall vorhanden! Wichtig ist zuzuhören und präsent zu sein ohne Gegenleistungen zu erwarten. Man bekommt als Ehrenamtlicher viel zurück “gezahlt“ (Dankbarkeit).

Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?

Die Übernahme der Vormundschaft für einen minderjährigen Jungen aus Afghanistan.

Kontakt

EhrenamtHolsteinische Straße 3012161 BerlinStandort / BVG Fahrinfo
EhrenamtHolsteinische Straße 3012161 Berlin
Stufenloser Zugang über eine Rampe oder direktBehindertengerechte Toilette
Sprechzeiten Montags bis Freitags nach Vereinbarung
Ansprechpartnerin:Vivian Monteiro Copertino85 99 51 - 364E-Mail senden