Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Aktuelles aus den Kitas

"Ein Stück Normalität" kehrt in die Kitas zurück

Seit dieser Woche können nun wieder alle Kinder in unsere Kitas kommen. Aktuell ist die Auflage noch so, dass die Betreuungszeiten der Kinder reduziert sind. Ab nächster Woche gilt diese Einschränkung aber nicht mehr.

Nicht nur die Eltern und Kinder, auch viele Fachkräfte haben den Tag des "Normalzustandes" sehr herbeigesehnt. Wobei Normalzustand auch nicht ganz zutrifft, denn die umfassenden Hygieneregeln müssen nach wie vor im Alltag berücksichtigt werden. Das führt z.B. dazu, dass die morgendliche Trennung der Kinder von ihren Eltern und Erziehungsberechtigten anders erfolgt, als vor Corona. Auch werden in den Kitas derzeit keine Zähne geputzt. Die Kinder, die schon länger wieder in den Kitas sind, haben sich an diese Veränderungen sehr schnell gewöhnen können. Nun wünschen wir auch den Kindern, die lange zu Hause waren und erst jetzt oder in den nächsten Tagen wieder in die Kitas zurückkehren, einen guten Start.

Den schönen Willkommensgruß, mit gebastelten Blumen von den Kindern, durften wir in der Kita Sponholzstraße fotografieren.

 

Aktuelles aus den Kitas

Ein liebenswert, tröstendes Buch

Buchtipp von Sara, Erzieherin in der Krippe Holsteinische Straße:

Eines vorneweg- ich muss es sofort los werden:

Das ist das beste Kinderbuch, was ich seit sehr langer Zeit gesehen und gelesen habe!!

Und: Ein Muss für jede Kita! Auch Familien möchte ich es sehr an´s Herz legen.

"Häschen tröstet" ist ein Buch mit wenig Text, großen Seiten und klaren, liebevollen Bildern (gezeichnet von Cori Doerrfeld). Die Einfachheit und Schönheit von Bild und Wort ist eine wunderbare Verbindung.

Die Geschichte:

Der kleine Charlie beginnt etwas zu bauen. Aus Holzklötzen. Etwas Großes und man ahnt, für ihn sehr wichtiges. Er ist hochkonzentriert und sein fertiges Werk erfüllt ihn mit Stolz und Glück. Doch plötzlich bricht das Kunstwerk in sich zusammen und der Schreck und die Verzweiflung sind groß. Frustration, Trauer….man sieht ihm seine Gefühle deutlich an. Es kommen viele Tiere vorbei und wollen ihn ablenken, aufmuntern und bemitleiden. Sie möchten schnell alles wieder in Ordnung bringen. Aber ….. erfolglos! Charlie trauert und kann keine Hilfe annehmen, möchte lieber alleine sein. Dann kommt ein Hase angehoppelt. Langsam und ruhig kommt er vorsichtig näher und näher. Charlie spürt plötzlich seine Wärme. Er wünscht sich, dass das Häschen bleibt und einfach da ist. Er beginnt zu erzählen. Detailliert, mit Wut, Verzweiflung und auch albern lässt er seinen Gefühlen endlich Raum und redet sich alles von der Seele. Häschen bleibt einfach da, hört nur zu und Charlie fängt nun entspannt an Neues zu bauen. „Es wird großartig werden!“

Sowohl die Bilder als auch die Sprache sind mit einer ungeheuren Klarheit und Sensibilität gewählt und gestaltet. Liebevolle, klare Zeichnungen treffen die Inhalte auf den Punkt. Die Wahl der Tiere ist passend zu ihrem Verhalten. Der Zusammenbruch des Gebauten wird z.B. durch einen großen, schwarzen Vogelschwarm verursacht. Sehr eindringlich und überzeugend.

Die vorbeikommenden Tiere sind unverkennbar wir, die Erwachsenen. In den Bemühungen, Charlie helfen zu wollen, erkennen wir uns sofort wieder. Es ist Erwachsenen so in Fleisch und Blut übergegangen, alle Probleme der Welt so schnell wie möglich lösen zu wollen, dass wir bei diesen Bildern kurz innehalten und …..schlucken müssen. Warum eigentlich?

Es ist oft so schwer die (gelegentlich laute) Frustration der Kinder zu „ ertragen“. Hilfreich ist die Ablenkung aber oft nicht und man verdrängt damit nur die Verletzungen der Kinder.

                   Zuhören, in den Arm nehmen, da sein…..das ist hier die Botschaft.

Wunderbar! Probleme lösen kann so leicht sein , aber Zuhören und geduldig sein ist eine große Kunst.

Vielen Dank Cori, für dieses Buch. Auch ich als Pädagogin habe wieder etwas gelernt.

Aktuelles aus den Kitas

Ikea-Spende bringt Freude in unsere Kitas

„Wir packen das gemeinsam“ - unter diesem Motto und ganz wortwörtlich packte IKEA Berlin-Tempelhof ein riesengroßes Osterpaket für das Nachbarschaftsheim Schöneberg.

So rollte kurz vor Ostern ein Transporter auf den Hof des NBH, bis unter das Dach vollgepackt mit Spenden für Groß und Klein. Auch unsere 25 Kitas profitieren von dieser tollen und überraschenden Spendenaktion. So darf sich jede Kita über Süßigkeiten für die Teams und Spielmaterialien für die Kinder freuen.

In kürzester Zeit mussten sich alle Häuser auf die neue und ausgesprochen schwierige Ausnahmesituation einstellen. Sehr  verantwortungsvoll und mit kreativen Lösungen wurde in den Kitas alles schnell und gut geregelt und wird es nach wie vor. Dass auch andere, wie z.B. Ikea, dieses Engagement zur Kenntnis nehmen, freut uns sehr. 

Viele Kitas haben bereits zurückgemeldet, dass sich die Teams und die aktuell anwesenden Kinder "riesig" über die Spende gefreut haben. Auch eine erste Dankesbotschaft aus der Krippe Holsteinische Straße hat uns schon erreicht.

Wir danken Ikea-Tempelhof ganz herzlich für diese tolle Aktion!

Aktuelles aus den Kitas

Mit Hilfe von Tibi mit Kindern über ihre Gefühle in´s Gespräch kommen

Anne Lübke arbeitet im Rahmen des Bundesprogramms "Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" als Fachkraft für Sprache in der Kita Riemenschneiderweg. Wie viele pädagogische Fachkräfte und Eltern hat sie überlegt, wie das Thema Corona mit den Kindern kindgerecht und altersentsprechend thematisiert werden kann. Und kurzerhand hat sie sich entschieden, eine eigene Geschichte für Kinder zu schreiben. Die Geschichte von Tibi, einer kleinen Feldmaus, die erlebt, wie in ihrem Lebensraum auf einmal alles anders ist.

"Mir war bei der Geschichte wichtig, nicht die Krankheit in den Vordergrund zu stellen, sondern die Gefühle und die Kreativität in den Mittelpunkt zu rücken. Absichtlich ist die Hauptperson, die kleine Feldmaus Tibi, ein Einzelkind."

In einem kurzen Vorwort gibt Anne zusätzlich Tipps zur Anwendung der Geschichte.

Und so beginnt die Geschichte:

Tibi und die Wolken über dem Paradies

Eine Geschichte von Anne Lübke

Hallo, ich bin Tibi, die kleine Feldmaus.

Ich wohne auf einer wunderschönen, großen Wiese, die ganz weit weg von der großen, lauten Stadt liegt. Vielleicht wart ihr ja schon einmal dort. Mama und Papa sagen immer, wir leben im Paradies. Wisst ihr, ein Paradies ist ein herrlicher Ort, wo man alles bekommt, was man braucht, wo man sich wohlfühlt, glücklich ist und nie mehr weg möchte. Ich kann euch ja mein Zuhause beschreiben:....."

Die Geschichte von Tibi wird durch sehr farbenfrohe Illustrationen von C.A.M. Windt sehr lebendig für Kinder und kann als PDF runtergeladen werden. Anne Lübke ist ausdrücklich damit einverstanden, dass die Geschichte weitergegeben wird, so dass möglichst viele Kinder davon profitieren können.

PDF zum Runterladen und ausdrucken: Tibi und die Wolken über dem Paradies

Wir danken Anne ganz herzlich für ihr Engagement!!!

Aktuelles aus den Kitas

"Wenn ihr nicht zu uns in die Kita kommen könnt, kommen wir eben zu euch nach Haus."

Mittlerweile arbeiten die Kitas schon mehrere Wochen mit Notbetreuung. Nur ein kleiner Teil aller Kinder kann betreut werden, die anderen Kinder haben ihre Einrichtung schon lange nicht mehr besuchen können. Da fehlen die Freundinnen und Freunde, die Pädagoginnen und Pädagogen, die Spielmöglichkeiten in den Häusern sowie das Miteinander mit Spiel und Spaß.

Unsere Häuser versuchen trotz der schwierigen Umstände mit den Kindern und Familien in Kontakt zu bleiben. Das geschieht auf sehr unterschiedlichen und kreativen Wegen, teilweise per Mail, per Post, per Video oder durch andere Grußbotschaften. So gab es für viele Kinder vor Ostern eine Überraschung im Postkasten in Form eines Briefes oder einer Postkarte aus der Kita. Andere Kitas schicken ihre Grüße per Video an die Kinder. Auch kleine, regelmäßige "Newsletter" für die Kinder gibt es aus manchen Kitas. Hierin finden Eltern und Kinder Bastelvorschläge, kleine Geschichten oder kleine "Kitaaufgaben", die die Kinder bewältigen können, wenn sie Zeit und Lust haben.

Umgekehrt können natürlich auch die Familien mit ihren Kindern den Kontakt zur Kita halten, indem sie ihren Kindern zum Beispiel den Vorschlag unterbreiten, ein Bild für die Erzieherinnen und Erzieher zu malen oder ihrer besten Kitafreundin oder dem Kitafreund eine Postkarte zu schicken. Somit bleiben die Kita und das Kitaleben präsent.

Aus einer unserer Kitas haben wir gehört, dass sich die Eltern untereinander organisiert haben und nun ab und zu am Morgen - mit Hilfe technischer Möglichkeiten - einen gemeinsamen Morgenkreis durchführen. Da wird dann zusammen erzählt, gesungen und getanzt.

 

Aktuelles aus den Kitas

Das Huhn und Du

Die Kitas Wielandstraße und Riemenschneiderweg nehmen mit einer Gruppe Kinder an einem ganz besonderen Projekt teil. Unter dem Motto "Das Huhn und ich - Tierbegegnung für Gross und Klein" wird den Kindern ein Kennenlernen von dem zumeist eher unbekannten Nutztier Huhn ermöglicht. Im Vordergrund stehen dabei u.a. eine respektvolle Begegnung mit den Tieren, die Überwindung von Ängsten und die Übernahme von Verantwortung. Ermöglicht wird das Projekt durch das Familienzentrum in Friedenau, welches die gesamten Kosten für das Projekt aufbringt. So wird die pädagogische Leitung, Susanne Buchheit-Renko, aus den Mitteln des Projekts finanziert und auch die Kosten für die Impfung der Hühner werden durch das Familienzentrum abgedeckt. Ihre "Heimat" haben die Hühner im Kinderfreizeittreff Menzeldorf, welches auch zum Nachbarschaftsheim gehört.

Das Projekt ist in vier Abschnitte/Termine aufgeteilt:

1. Termin: Besuch in der Kita

Das Stoffhuhn "Henriette" besucht gemeinsam mit Frau Buchheit-Renko die Kinder in der Kita, lernt sie kennen und bereitet die Kinder auf das Treffen mit den echten Hühnern vor. Frau Buchheit-Renko ist sowohl ausgebildete Erzieherin als auch promovierte Tierärztin und kann die Kinder bei diesem Projekt daher sehr kind- und fachgerecht begleiten.

2. Termin: Gegenseitiges Kennenlernen

Es ist soweit - die Kindergruppe trifft zum ersten Mal die echten Hühner. Aber bevor die Kinder zu den Tieren in den Stall dürfen,  werden notwendige Regeln erklärt und von allen gemeinsam Futter vorbereitet. Und dann geht´s endlich zu den Hühnern. Anfangs werden die Kinder angehalten, auf einem festen Platz sitzen zu bleiben, damit die Hühner nicht mit Flucht reagieren. Solange es noch kein Futter gibt, halten sich die Hühner meistens zurück. Erst wenn die Kinder den Hühnern Futter geben, kommen die Tiere näher. Jedes Kind entscheidet selbst, ob es das Futter hinwerfen oder mit der Hand füttern möchte. Manchmal fliegen die Hühner sogar auf den Schoß der Kinder,  dann dürfen die Tiere behutsam gestreichelt werden. Ängstliche Kinder können sich nahe des Ausganges aufhalten, da die Hühner dort seltener hinkommen und somit genug Zeit zum Beobachten und langsamen Kennenlernen bleibt.

3. Termin: Wiederholen und Wiedersehen

Auch der dritte Termin findet bei den Hühnern statt. Der Ablauf ist ähnlich zum zweiten Termin, nur dass sich die Kinder dann schon oftmals mehr zutrauen. Auch viele Fragen zum Thema Hühner werden zusammen beantwortet.

4. Termin: Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für Hühner

Beim vierten Termin befassen sich die Kindern neben dem Besuch der Hühner mit der Frage: "Was können wir Gutes für die Hühner tun?" Da bietet sich z.B. das gemeinsame Bauen von Hühnerequipment an, wie z.B. einer Hühnerleiter oder eines Sandbades.

Viele der beteiligten Kinder sind mit überaus großem Interesse mit den Hühnern im Kontakt und würden sehr gern weiterhin an dem Projekt teilnehmen. Zum Teil haben die Kinder zu einzelnen Hühnern eine engere Beziehung geknüpft und hoffen, dass sie "ihr" Huhn weitertreffen können. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.

Ein großes Dankeschön für die Ermöglichung dieser besonderen Tierbegegnungen möchten wir der leitenden Pädagogin Susanne Buchheit-Renko, Dörthe Schoppa vom Familienzentrum in Friedenau sowie den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Menzeldorfs sagen.

Kita Jeverstrasse

Die Rucksackbibliothek der Kita Jeverstrasse

Bei der Rucksackbibliothek handelt es sich um ein ganz besonderes Projekt. Die Kita Jeverstraße hat für jede Gruppe einen kleinen Rucksack angeschafft, den immer ein Kind über ein Wochenende mit nach Hause nehmen darf. Jeder Rucksack "beherbergt" Materialien zu einem bestimmten Thema, welches sich die Kinder und Fachkräfte zusammen ausgesucht haben. Bilderbücher, Geschichtenbücher, ein Hörbuch, Spiel oder Bastelvorlagen kommen zum Vorschein, wenn man den Rucksack öffnet. Mit diesen Materialien können Kinder, Eltern und ggf. Großeltern auf Entdeckungsreise gehen, indem sie sich die Bücher anschauen und gemeinsam lesen, einer Geschichte lauschen oder die Bastelideen umsetzen. Die Rucksäcke werden dann nach einigen Wochen unterhalb der Gruppen getauscht.

Die aktuellen Themen der vier Rucksäcke lauten:

  • Freundschaft
  • Bienen
  • Farben
  • Pinguine

Wir sind gespannt, wie die Familien das Rucksackprojekt annehmen.

Kontakt

KindertagesstättenHolsteinische Straße 3012161 BerlinStandort / BVG Fahrinfo
KindertagesstättenHolsteinische Straße 3012161 Berlin
LeitungDagmar Kürschner

Fachberatung

Angela Happel
Tel 85 99 51 -727

E-Mail senden

 

Heike Westermann
Tel 85 99 51 -728

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