Viele Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit beteiligten sich am 22. Juli 2025 am „Tag der Geschlossenen Tür“, um die Folgen von finanziellen Kürzungen deutlich zu machen. Die von dem Netzwerk „Vallah, unkürzbar“ initiierte Aktion startete an dem Tag, an dem der Berliner Senat den Doppelhaushalt 2025/2026 verabschieden wollte.
Das Gefühl, wenn Kinder und Jugendliche vor geschlossenen Einrichtungen stehen
Die Mitarbeitenden versammelten sich während ihrer regulären Öffnungszeiten vor ihren Einrichtungen, die mit Flatterband symbolisch abgesperrt waren, boten Sitzgelegenheiten für Passantinnen und Passanten und suchten das Gespräch. Auch Politikerinnen und Politiker waren eingeladen. Gemeinsam mit Fachkräften, Kindern und Jugendlichen, Nachbarinnen und Nachbarn ging es darum, sichtbar zu machen, was in der Kinder- und Jugendarbeit tagtäglich geleistet wird, und was verloren ginge, wenn die Angebote gestrichen würden.
Im VD13 haben die Kinder und Jugendlichen dazu sehr berührende Texte geschrieben. Sie mögen die Menschen, das Basteln, die erfüllten Nachmittage.
Eine junge Frau schrieb: Ich bin im VD13 aufgewachsen. Das VD13 und ihre Mitarbeiter haben mich in jedem Bereich meines Lebens unterstützt und begleitet. Ich wäre heute nicht in der Ausbildung als Sozialpädagogin ohne die sozialen und empathievollen Menschen im VD13.“
Auch auf Plakaten wurde auf die dramatischen Folgen von umfangreichen finanziellen Kürzungen hingewiesen. Soziale Arbeit ist #unkürzbar!