Für eine Bewohnerin unserer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz ist das Tanzcafé zu einem ganz besonderen Highlight geworden. Regelmäßig geht sie dorthin – und jedes Mal ist die Freude groß.
Musik erklingt, Menschen begegnen sich, es wird gelacht, gesungen und getanzt. Für einen Nachmittag sind Sorgen und Einschränkungen ganz weit weg. Was bleibt, ist der Moment: Musik, Bewegung, Gemeinschaft und ganz viel Lebensfreude.
Möglich wird diese besondere Teilhabe vor allem durch die großartige Unterstützung unseres Ehrenamtlichen Dennis, der die Bewohnerin begleitet und ihr damit diese wertvollen Nachmittage ermöglicht.
Ein ebenso wichtiger Baustein ist der gute und vertrauensvolle Kontakt zwischen den Mitarbeitenden der ambulanten betreuten Wohngemeinschaft der Sozialstation Friedenau und des GZD. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass Begegnung und Teilhabe ganz selbstverständlich möglich werden.
Gerade für Menschen mit Demenz können solche regelmäßigen Begegnungen wertvolle Momente schaffen, in denen sie sich zugehörig fühlen, aktiv teilhaben und einfach Freude erleben können. Und manchmal braucht es dafür gar nicht viel: ein vertrautes Lied, eine ausgestreckte Hand zum Tanzen und Menschen, die den Moment miteinander teilen. Für sie ist das Tanzcafé mehr als ein Nachmittag – es ist ein Stück Lebensqualität.
Ein schönes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Ehrenamt, Pflege und Gemeinde Hand in Hand arbeiten.
Das Tanzcafé des Geistlichen Zentrum für Menschen mit Demenz (GZD) ein Projekt des Ev. Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg und der Johannesstift Diakonie.