Brigitte Agel, 66 Jahre, ehemals Bürokauffrau, mittlerweile im Ruhestand
Menschen mit Demenz ein Lächeln ins Gesicht zaubern
Wo und wie engagieren Sie sich?
Jeden Freitag gestalte ich zusammen mit meinem ebenfalls ehrenamtlich aktiven Kollegen das „Vormittagscafé“ im Nachbarschaftshaus. Dazu eingeladen sind Menschen mit einer leichten, beginnenden Demenz, die in der Nachbarschaft leben. Sie werden für das Treffen im Nachbarschaftscafé bei Bedarf von einem Fahrdienst, der auch ehrenamtlich organisiert wird, abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Wir frühstücken gemeinsam, lesen etwas vor, mein Kollege Andreas ist Gitarrist und spielt oft etwas auf seinem Instrument. Auch in der Pandemie konnten wir uns – zwar in deutlich kleinerer Besetzung – weiterhin treffen.
Seit wann engagieren Sie sich?
Seitdem ich in Rente bin, also seit etwa 2 Jahren. Ich wollte weiterhin etwas mit Menschen zu tun haben, daher wollte ich mich ehrenamtlich engagieren.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Eigentlich hat es sich einfach so ergeben. Zum Nachbarschaftsheim Schöneberg bin ich über einen Kurs für Demenzkranke gekommen, den ich in einer Zeitung gesehen habe. Da meine Mutter an Demenz erkrankt ist, wollte ich mich auch in diesem Bereich engagieren.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Wenn die Menschen nach unserem Zusammensein wieder nach Hause fahren, dann haben sie ein Lächeln auf dem Gesicht. Das hatten sie zu Beginn unseres Treffens oft noch nicht und das freut mich, denn man spürt richtig, wie ihnen die Gesellschaft guttut und sie sich weniger einsam fühlen.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Eigentlich ist bei jedem unserer Treffen etwas dabei, was sehr schön ist. Ich erinnere mich aber noch an ein Treffen, an dem eine ältere, leider bereits verstorbene Frau mit ihrer Mundharmonika unseren Gitarristen musikalisch begleitet hat. Das war ein wirklich toller Moment.
Margita Cygon, 72 Jahre, Rentnerin
Mitgefühl ausdrücken und leben
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich bin als Sterbe- und Trauerbegleiterin für den ambulanten Hospizdienst tätig.
Seit wann engagieren Sie sich?
Insgesamt seit 2006, hier im Nachbarschaftsheim seit 2015
Was hat Sie dazu motiviert bzw. wie kam es dazu?
Bereits als Jugendliche faszinierte mich das Thema Tod. Die persönliche Begegnung mit Frau Kübler-Ross in Berlin in den 70er Jahren, mit ihrem Engagement für aidskranke und sterbende Kinder, prägte und beeindruckte mich nachhaltig. Gedanklich und emotional mit Impulsen bestückt, aber noch richtungslos, auf der Suche nach meinem Weg und Platz, meine Art des Mitgefühls auszudrücken und zu leben, begann ich 2006 an meinem damaligen Wohnort in Spanien mit der Begleitung kranker und sterbender deutscher Touristen.
Seit 2015, nach meiner Rückkehr nach Berlin, setze ich mit klarem Herzenswunsch und großer Motivation die ambulante Hospizarbeit fort. Gerne möchte ich Teil davon sein und mein Mitgefühl einbringen. Auch wenn der direkte Umgang mit dem Tod schwierig und leidvoll sein kann – ich möchte der Tabuisierung des Themas ein Stück entgegenwirken. Ich danke für den großen Vertrauensvorschuss, den ich vor jeder Begleitung erfahren darf.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Detailgetreu ist das kaum beschreibbar. In der Begleitung erlebe ich hautnah die Ambivalenz unserer Gesellschaft gegenüber dem Sterben. Nur wenige Menschen können oder wollen sich mit der Vergänglichkeit beschäftigen und sich auf den Tod vorbereiten. Die meisten Menschen haben die Vertrautheit mit dem Sterben verloren.
Manchmal begleiten mich Selbstzweifel und ich hinterfrage stetig, ob ich in einer Situation einfühlsam reagiert habe, konnte ich einen warmen Kontakt aufbauen, wurde ich der Bandbreite der Möglichkeiten gerecht?
Kranken, Sterbenden und deren Angehörigen eine Unterstützung anzubieten wird manchmal unterschiedlich interpretiert. Für mich ist das erfüllend und dient durchaus einem Selbstzweck und meinem eigenen Leben.
Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?
Es gibt keinen EINZIGEN schönen Moment. Es gab Begleitungen, deren Verlauf und letztendlich Sterbemoment, mir persönlich Frieden und unbeschreibliche Würde offenbarten und mir so eine wirklich beruhigende Erfahrung mit blick auf den Tod geschenkt haben. Es bleibt eine stetige Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Für mich ist es ein Baustein, ein Weg zur Akzeptanz, in der Hoffnung, im Hinblick auf das eigene bevorstehende Sterben, gelassener und angstfreier gehen zu dürfen.
Angela Deuse, 66 Jahre, ehemals Krankenschwester und Sozialversicherungsangestellte im Ruhestand
Eine sinngebende Aufgabe
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich gehöre zum Hospiz Schöneberg-Steglitz und bin dort vorwiegend im ambulanten häuslichen Bereich als Sterbebegleiterin eingesetzt.
Seit wann engagieren Sie sich?
Nach Abschluss des Vorbereitungskurses 2011/2012 bin ich nun seit neun Jahren im Hospiz tätig.
Was hat Sie dazu motiviert bzw. wie kam es dazu?
Mir war schon während meiner Berufstätigkeit klar, dass ich im Ruhestand eine sinngebende Aufgabe wollte. Welches Ehrenamt für mich in Frage käme, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar.
Der Tod von zwei lieben Menschen im Familien- und Freundeskreis hat mich sehr nahe mit dem Sterben konfrontiert. Über das Kursangebot vom Nachbarschaftsheim Schöneberg wurde ich auf die ehrenamtliche Hospizarbeit aufmerksam, habe daraufhin den Infoabend besucht und mich zum Vorbereitungskurs für die ehrenamtliche Sterbebegleitung angemeldet.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Von großer Bedeutung für mich ist die gute Unterstützung der Koordinatoren und der Kontakt zu den anderen Ehrenamtlichen. Die begleitende Supervision ist ebenso hilfreich. Für mich ist es immer wieder bereichernd zu erleben, wie Menschen am Ende ihres Lebens zu mir als Begleiterin Vertrauen fassen können und Einblicke in ihr Leben geben.
Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?
Es gibt keinen bestimmten. Es sind die vielen kleinen Momente, die eine Begleitung besonders machen.
Eva Liebenberg, 71 Jahre, Krankenschwester, mittlerweile im Ruhestand
Seit 22 Jahren im Nachbarschaftsheim Schöneberg engagiert
Wo und wie engagieren Sie sich?
Vor einigen Jahren habe ich im Nachbarschaftshaus mehrere Selbsthilfegruppen für krebserkrankte Frauen gegründet. Daraus entwickelten sich später die Gruppen: Selbsthilfe bei Krebs in Bewegung und Stille. Das brachte es mit sich, das ich hin und wieder auch Frauen, die nicht gesund wurden, bis zu ihrem Ende begleitet habe. Nach einigen solcher Begleitungen entschloss ich mich, mich als ehrenamtliche Sterbebegleiterin im Hospiz zu bewerben und die dort angebotenen Vorbereitungskurse zu absolvieren.
Seit wann engagieren Sie sich?
Vor ca. 22 Jahren habe ich mit der Selbsthilfegruppenarbeit begonnen, die ich vor zwei Jahren beendete. Eine Gruppe für Stilles Qigong für Frauen läuft weiter. Die Sterbebegleitung im Hospiz mache ich seit 16 Jahren.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Ich bin durch meine Lebensgeschichte in die Arbeit der Selbsthilfegruppen hineingewachsen und habe dabei festgestellt, dass ich Menschen beim Sterben begleiten kann. Geholfen hat mir dabei das Angebot der Supervision, das wir Ehrenamtliche im Hospiz erhalten. Zum ersten Mal habe ich im vergangenen Jahr mein Engagement ruhen lassen, da mein Enkelkind zeitgleich mit dem ersten Lock down geboren wurde und ich meine Familie vor Ansteckung schützen wollte. Allerdings hat mir das Ehrenamt in dieser Zeit sehr gefehlt; ich hoffe es bald wieder aufnehmen zu können.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Überwiegend gute. Ich habe viel über Menschen in Notsituationen gelernt und über mich selbst. Das mir entgegengebrachte Vertrauen hat mich in meinem Engagement immer wieder bestärkt.
Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?
Das waren viele und schöne Momente, die sich nicht alle einzeln auflisten lassen. Als ich vor zwei Jahren die Arbeit mit den Gruppen beendete, haben die Frauen ein Abschiedsfest vorbereitet. Dabei habe ich habe viele, sehr persönliche Briefe bekommen, durch die ich mich sehr beschenkt gefühlt habe.
Heike Riedel, 52 Jahre, in Frührente
Liebe verdoppelt sich, wenn man sie teilt
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich biete Hockergymnastik zwei Mal im Monat im Stadtteiltreff „Der Nachbar“ an, für pflegende Angehörige mache ich eine Klangschalenmeditation, auch zwei Mal pro Monat. Und dann gehe ich einmal pro Monat in der Tagespflege vorbei und trommle dort mit den Besucherinnen und Besuchern. Im Offenen Treff mache ich auch immer ein bisschen was: zum Beispiel eine chinesische Teezeremonie oder einen Kalligrafiekurs. Ich habe den anderen Besuchern aus dem offenen Treff selbst gedrehte Entspannungsvideos zugesandt und für sie an Weihnachten einen Adventskalender mit Atem- und Entspannungsübungen erstellt. Aufgrund der Pandemie sind meine Besuche in der Tagespflege leider ausgefallen, die Klangschalenmeditation machen wir neuerdings auf Zoom.
Seit wann engagieren Sie sich?
Ich hatte einen Arbeitsunfall und bin seither nicht mehr arbeitsfähig. Um trotzdem weiterhin aktiv zu sein und anderen Menschen eine Freude zu machen, engagiere ich mich seit drei Jahren im Nachbarschaftsheim Schöneberg.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Ich habe damals zufällig im Friedenauer Wochenblatt eine Anzeige gelesen, dort wurde jemand gesucht, der für Senioren Hockergymnastik gibt. Als ich angerufen hatte, war die Aufgabe schon vergeben, aber wir kamen dennoch ins Gespräch und kurze Zeit später war ich an Bord.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Ich lebe und liebe mein Ehrenamt und ein chinesisches Sprichwort sagt: „Liebe verdoppelt, verdreifacht... sich, wenn man sie teilt“ und das mache ich sehr gern. Schön ist es, wenn man ein Lächeln zurückbekommt. Auch bin ich immer wieder erstaunt, wie viel Musik bewegen kann und ich freue mich, wenn es bei meiner Klangschalenmeditation mal aus einer Ecke schnarcht. Da merke ich, dass es den Teilnehmenden guttut, sie das brauchen. Und mir tut das auch gut, man kriegt ja selbst Kraft dadurch.
Was war bislang ihr schönster Moment im Engagement?
Bei meiner Trommelgruppe merke ich oft, wie die an Demenz leidenden Menschen sanftmütiger werden. Es bewegt mich immer wieder, wie musikalisch die älteren Herrschaften sind und wie das gemeinsame Musizieren bei ihnen von innen heraus so viel hervorbringt.
Michael Daudert, 68 Jahre, ev. Pfarrer im Ruhestand
Das Gefühl von Gemeinschaft stärken
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich bin als „Vorleseopa“ in der Kita Riemenschneiderweg aktiv ( zur Zeit aus Covid 19-Gründen eingeschränkt). Das bedeutet: Mit Kita-Kindern Geschichten, deren Thematik sie interessiert, ins Gespräch zu kommen, Spiel-, Bewegungs- und Spaßlieder aus dem Kita-Alltag einbeziehen, die Möglichkeit nach Absprache auch an Kitaaktivitäten teilzunehmen, wie Feste feiern, Singkreis, Gartenprojekte, Ausflüge etc.
Im Rahmen des ehrenamtlichen Besuchsdienstes besuche ich in Pandemiezeiten zudem (oder telefoniere mit) eine 92 jährige Friedenauerin regelmäßig. Da sie gerne am Tagesgeschehen teilnehmen möchte, fördern Gespräche über ihr Lebensumfeld, die eigene Lebensgeschichte ( vor allem Ereignisse, die sie gut bewältigen konnte, die auch ihre Resilienz stärken), gemeinsames Genießen, kleine Spaziergänge, Singen ihr bekannter Lieder und ein guter Kontakt meinerseits zur Familie ihr Wohlbefinden.
Auch nehem ich am Interkultureller Treff für Männer teil, wo Männer aus verschiedenen Kulturen können miteinander ins Gespräch kommen und einander kennenlernen.
Seit wann engagieren sie sich?
Seit Februar 2018 bin ich im Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. ehrenamtlich tätig, kurz nach meinem Ausscheiden aus dem aktiven Pfarrdienst.
Was hat Sie dazu motiviert bzw. wie kam es dazu? Und: Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in ihrem Engagement gemacht?
Seit ca. 8 Jahren bin ich an Parkinson erkrankt und suchte mit meiner Berentung ein neues Tätigkeitsfeld, das ein weiter selbstbestimmtes Leben mir lange ermöglichen soll. Barrierefreiheit war mein Stichwort. Und das wird im Nachbarschaftsheim Schöneberg groß geschrieben. Und meine Erwartung wurde reichlich erfüllt. Im Vorlesen und Singen bekannter Lieder, wurde meine Stimme artikuliert gehalten, die einfühlsame und offene Art der Kita-Kinder halten mich innerlich und körperlich beweglich. Die lebendige Atmosphäre und manch tiefes Gespräch bereichern mich innerlich sehr. Und sie stärken auch das Gefühl von Gemeinschaft, wie es meine Frau seit 20 Jahren in der ambulanten Hospizarbeit in reichem Maß erlebt hat.
Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?
Es gab zahllose schöne Momente. Beeindruckt hat mich aber wie liebevoll die Kita mich an ihrem Alltag und Feiern Anteil nehmen lässt durch selbst gemalte Bilder, Fotos von brütenden Amseln, Videoclips von Laternenliedern im letzten Herbst, oder als ich mich einmal in der Kita einfach zum Lesen auf einen Kinderstuhl setzte, ein Kind aufgeregt darauf bestand : „Du musst Dich auf den Vorleseopastuhl setzen.“ Was für eine Wertschätzung!
Nicht zuletzt hat mich sehr innerlich bewegt, dass ich einen jungen irakischen Arzt aus dem interkulturellen Männertreff auf seinem Weg hier die Approbation in Deutschland machen zu können, um Facharzt für Augenheilkunde zu werden, unterstützen durfte.
Und was meine Seniorin betrifft, so hat mich bewegt, dass nach fast einem Jahr und viel Training ich erfahren durfte, dass sie sich seit Neuestem wieder zutraut einige Schritte aus dem Haus zu gehen, um mit ihrer Tochter auf das Gartengrundstück zu fahren.
Katrin Wanke-Greiner, 63 Jahre, Dipl. Pädagogin, Dipl. Musiktherapeutin
Musikalisch und mit Herz engagiert
Wo und wie engagieren Sie sich?
In der Kindertagesstätte Riemenschneiderweg bei der Planung und Durchführung des großen Singkreises gemeinsam mit der Kita-Leiterin sowie bei der Durchführung eines Ukulele-Workshops für die Erzieherinnen und Erzieher der Kita.
Seit wann engagieren Sie sich?
Ich engagiere mich dort seit Januar 2020.
Was hat Sie dazu motiviert bzw. wie kam es dazu?
Meine Verbundenheit mit der Kita, in deren Team ich von 2012 bis 2019 stellvertretende Leiterin war.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Mein Start von der Berufstätigkeit ins Ehrenamt wurde schon bald von der Pandemie ausgebremst. So konnte ich mich nur aus der Ferne engagieren. Der Kontakt zur Kita blieb aber immer bestehen und ich konnte z.B. Lieder und andere musikalische Anregungen für Projekte in den Gruppen beisteuern.
Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?
Meine schönsten Momente sind im großen Kreis mit Erwachsenen und Kindern zu singen. Dabei geht mir das Herz auf und ich hoffe, dass dies bald wieder möglich sein wird.
Romina Sabel, 34 Jahre, selbstständige Personalberaterin
Die Welt mit Kinderaugen entdecken
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich habe eine Familienpatenschaft übernommen und treffe regelmäßig Tizian, einen 5-jährigen Jungen, der zusammen mit seiner Mama in meiner Nähe wohnt.
Seit wann engagieren Sie sich?
Seit Januar 2019. Wir treffen uns eigentlich zwei bis vier Mal pro Monat, im Pandemiejahr war es manchmal etwas seltener, aber wir haben dennoch Kontakt gehalten.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Als ich 2018 nach Friedenau gezogen bin, habe ich mich in der Nachbarschaft umgehört und für mich war klar, dass ich mich gerne ehrenamtlich engagieren möchte. Ich bin selbständig und kann daher meine Zeit etwas flexibler einteilen. Ursprünglich hatte ich die Idee, dass ich etwas mit Senioren mache. Als ich dann zum Nachbarschaftsheim Schöneberg kam, wurde mir gesagt, dass es bei den Familienpatenschaften viel Bedarf gebe. Für mich war das dann auch passend, weil ich in der Vergangenheit auch mit Kindern gearbeitet habe.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Die Patenschaft hat einen Mehrwert für Tizian und für mich. Er hat eine weitere Bezugsperson dazu bekommen und ich habe eine tolle Abwechslung zu meinem Leben. Ich habe ansonsten derzeit nur mit Erwachsenen Kontakt und arbeite viel am Schreibtisch, da macht es großen Spaß, die Welt mit Kinderaugen zu entdecken, auf Spielplätzen herumzutoben, bis man so richtig außer Puste ist. Das tut mir und ihm gut.
Was war bislang ihr schönster Moment im Engagement?
Das war der Zeitpunkt, an dem ich bemerkt habe, dass wir ein echtes Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Da habe ich zwischen uns eine richtige Bindung gespürt und war erstaunt, wie schnell Tizian so etwas aufbauen konnte. Wunderschön für mich ist auch, dass ich nach unseren Treffen immer gut gelaunt nach Hause komme.
Renate Dannapfel, 67, Lehrerin im Ruhestand, lizensierte Zumba® Fitness und Zumba®Gold Trainerin
Mit Spaß fit werden und in Bewegung bleiben
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich gebe Zumba®Gold Kurse für Seniorinnen und Senioren im Nachbarschaftshaus Friedenau uns im Jugend- und Familienzentrum JeverNeun.
Seit wann engagieren Sie sich?
Besonders engagiere ich mich seit dem Lockdown im März, indem ich diese Tanz-Fitnesskurse virtuell anbiete.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Angeregt wurde ich von einer Mittänzerin, der die Kurse sehr fehlten. Sie gab mir den Tipp, das Programm Zoom für virtuelle Kurse auszuprobieren und wir testeten es gleich zusammen.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Trotz einiger Computererfahrungen habe ich einiges gelernt, nicht nur über Technik, sondern auch über die Besonderheiten virtueller Kurse, wie z.B. Raumgestaltung und Ausleuchtung, Art der Präsentation usw..
Was war bislang ihr schönster Moment im Engagement?
Sehr gefreut habe ich mich, dass fast die Hälfte meiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch online dabei ist und das mit große Begeisterung und Freude über das virtuelle Wiedersehen mit ihren Tanzfreunden. Auch sie haben sich engagiert, mit dem Computerprogramm vertraut zu werden. Darüber hinaus war es für mich beeindruckend, dass Verwandte und Freunde aus anderen Bundesländern oder auch Nachbarn virtuell dabei sind. Natürlich vermisse ich die anderen Kursteilnehmer und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen aller in den Live-Kursen.
Michael Eule, Beruf Jurist
Gestalten und seine Umwelt bewusst wahrnehmen
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich treffe mich regelmäßig mit anderen 12 Fotografie-Begeisterten im Fotoarbeitskreis des Nachbarschaftsheim Schöneberg und wir organisieren einmal pro Jahr eine Ausstellung mit Fotografien im Nachbarschaftshaus sowie zwei Mal pro Jahr eine Online-Ausstellung.
Seit wann engagieren Sie sich?
Den Fotoarbeitskreis Schöneberg haben wir Interessierten vor sechs Jahren gemeinsam gegründet.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Fotografieren gibt sehr gute Möglichkeiten, seine Umwelt bewusst wahrzunehmen, dem eigenen Verhältnis zur Umwelt durch fotografische Gestaltung Ausdruck zu verleihen und sich mit anderen darüber auszutauschen. Einige von uns kannten sich zuvor bereits aus einer anderen Fotografengruppe, jedoch haben wir uns in dieser Gruppe damals einen gleichberechtigten Austausch auf Augenhöhe unter den Teilnehmenden gewünscht. Da es das dort nicht gab, haben wir uns selbst und anderweitig organisiert. Dass wir nun unter dem Dach des Nachbarschaftsheims Schöneberg sind ist der Leiterin des Kultur-Cafés zu verdanken, zu ihr hatte ich Kontakt, da sie mich damals angesprochen hatte, ob ich mich als Jurymitglied in einem Fotowettbewerb engagieren möchte.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Meine Erfahrungen im Fotoarbeitskreis und im Austausch mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg sind eigentlich sehr bereichernde. Denn man sieht andere Sichtweisen, lernt neue Orte kennen, wir machen zum Beispiel auch Fotoausflüge und –reisen. Die Reisen waren im Pandemiejahr natürlich nicht möglich. Auch gefällt mir der Austausch mit anderen Menschen, die an das Fotografieren anders herangehen, anders darüber denken. Wir sind eine wirklich bunt gemischte Truppe und unterstützen immer wieder fotografisch auch den Träger, zum Beispiel haben wir vor einigen Jahren großflächige Fotocollagen von den Ehrenamtlichen gemacht.
Was war bislang ihr schönster Moment im Engagement?
Das war eine Veranstaltung im Jahr 2019 bei der eine Lesung der Literaturgruppe "Federflug" und unsere Fotoausstellung zum Thema „Entgrenzung“ miteinander kombiniert wurde. Die literarischen und fotografischen Sichtweisen waren aufeinander bezogen, die textliche und fotografische Auseinandersetzung brachte noch einmal mehr Intensität in der Wahrnehmung.
Leopold und Friedhelm, Vom Ehrenamt zur tiefen Freundschaft: „Wir haben Glück!“
Die Geschichte von Friedhelm und Leopold begann 2019. Friedhelm, promovierter Germanist und Sozialarbeiter im Ruhestand, wurde auf das Sprachcafé im Nachbarschaftsheim Schöneberg aufmerksam und kam regelmäßig, um Menschen ehrenamtlich beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Leopold, ausgebildeter Lehrer und Schulleiter aus Benin, Westafrika, war 2017 nach Deutschland gekommen und wollte seine Sprachkenntnisse verbessern, um beruflich Fuß zu fassen. Hier erzählen sie ihre Geschichte, die fast zu schön ist, um wahr zu sein.
Wie habt ihr euch kennengelernt?
Leopold: „Wir haben uns regelmäßig im Sprachcafé getroffen. Bald merkten wir, dass wir uns gut verstehen und haben uns dann immer gezielt zusammengesetzt. Dann kam Corona, im Sprachcafé traf man sich jetzt online, und wir haben uns dann privat weitergetroffen.“
Wie hat sich der Kontakt im Laufe der Zeit weiterentwickelt?
Leopold: „Es ist nicht bei der sprachlichen Unterstützung geblieben. Ich wollte an einer französischsprachigen Schule als Lehrer arbeiten, meine Zeugnisse waren anerkannt. Friedhelm unterstützte mich im Bewerbungsprozess. Leider hat es nicht geklappt. Dann haben wir eine deutsche Schule ins Auge gefasst. Dafür musste ich Sprachkenntnisse vom Niveau C1 und zwei Semester an einer Hochschule vorweisen. Friedhelm hat mit mir intensiv gearbeitet, B1, B2 habe ich bestanden, C1 habe ich um Haaresbreite verfehlt“.
Friedhelm: „Dann haben wir ein neues Ziel vereinbart, eine Ausbildung als Pflegefachkraft. Es war eine intensive Zeit. Wir haben uns ein- bis zweimal die Woche getroffen und den Lernstoff akribisch vorbereitet. Leopold war sehr sehr fleißig. Trotz vielfältiger Diskriminierung von Seiten der Lehrkräfte und auch der Schülerinnen und Schüler haben wir es durchgezogen. Am Ende hat er das beste Examen seines Jahrgangs geschafft!“
Welche Veränderungen habt ihr durch diese Beziehung erfahren?
Leopold: „Friedhelm kennen zu lernen, war ein Glücksfall für mich. Er hat mich nicht nur sprachlich fit gemacht, sondern auch mein Leben in wichtigen Bereichen positiv verändert. Ich hatte noch vor dem Examen ein Jobangebot in dem Krankenhaus, wo ich die Ausbildung absolviert habe. Ich habe Arbeitszeiten ohne Schichtdienst, alles andere wäre mit meinen 6 Kindern nicht vereinbar gewesen. Friedhelm half mir, meine älteren drei Kinder, die zunächst in Benin geblieben waren, dort aber keine guten Lebensumstände hatten, nachzuholen. Ich war pessimistisch, aber er wollte es versuchen, hat uns Beratung organisiert und mich beim Antrag unterstützt.“
Friedhelm: „Die Verantwortung ist immer größer geworden, nicht nur für die Sprache, auch für die berufliche Entwicklung und für die Familie. Ich habe die Herausforderungen angenommen. Das war manchmal mutig, aber es hat sich am Ende gelohnt!“
Gab es einen besonderen Moment, den ihr gemeinsam erlebt habt?
Leopold: „Der Moment, als meine Kinder zu mir und meiner Frau nach Berlin ziehen durften, war unbeschreiblich. Familie bedeutet mir alles. Und auch das sehr gute Examen war ein Meilenstein, den wir gemeinsam feiern konnten. Die Beschleunigung des Nachzugs und auch der Umzug in eine größere Wohnung haben mit viel Glück geklappt. Jetzt hatten wir wichtige Ziele erreicht, aber Friedhelm setzt immer wieder neue Ziele!“
Wie gestaltet ihr euren Kontakt heute?
Friedhelm: „Wir treffen uns immer noch regelmäßig, einmal pro Woche. Denn inzwischen unterrichte ich seine drei ältesten Kinder, die in der Schule sind. Deutsch, Rechnen, Englisch, Ethik gehe ich mit ihnen durch, von 15 Uhr bis etwa 21 Uhr abends bin ich in der Familie, Abendessen inbegriffen. Ich bin fast ein Teil von ihr geworden, sie gehören zu meinem Leben, und ich zu ihrem. Wir kennen unsere Familien, Freunde, laden uns zu Geburtstagen ein. Wir haben über das Ehrenamt hinaus eine tiefe Freundschaft entwickelt“.
Leopold: „Er ist mehr als ein Freund. Er kennt mich komplett. Wir freuen uns jedes Mal aufeinander. Wir haben Glück!“
Veronika und Freya: Wie eine Begegnung Einsamkeit in Lebensfreude wandelt
Veronika ist eine weltoffene, aktive ältere Frau. Sie hat in ihrem Leben auf verschiedenen Kontinenten gelebt, zuletzt zwölf Jahre auf einem einsamen Hof in den Bergen irgendwo in Spanien. Doch als die Sehkraft stark nachließ, zog sie im Dezember 2024 nach Berlin-Schöneberg.
Hier hatte sie die Möglichkeit, zu wohnen, einige Bekannte lebten dort. Doch letztendlich war sie viel alleine, kannte niemanden in ihrer Nachbarschaft. Ihre Sehprobleme wurden immer stärker. „Ich konnte meine Unterlagen nicht mehr lesen und ordnen. Ich merkte, ich brauche Unterstützung.
Kontaktstelle PflegeEngagement hilft
Eine Nachbarin empfahl mir, mal ins Nachbarschaftsheim Schöneberg zu gehen. Dort traf ich in der Kontaktstelle PflegeEngagement auf die Koordinatorinnen Elke Schlautmann und Susanne Neumann, die mich sehr herzlich empfingen. Sie hörten sich mein Anliegen an und wollten sich auf die Suche nach einer ehrenamtlichen Person machen, die mich bei Fragen zu Smartphone und Computer, aber auch bei der Ordnung meiner Unterlagen, unterstützen könnte. Berlin ist ja eigentlich bekannt für einen raueren Umgangston, hier habe ich genau das Gegenteil erlebt“, erzählt Veronika.
Etwa zur gleichen Zeit suchte Freya, eine junge Frau aus Schöneberg, ein Ehrenamt. Sie hatte nach dem Studium Zeit zur Verfügung, die sie sinnvoll nutzen wollte. „Ich hatte keine Großeltern mehr, und wünschte mir mehr Kontakt zu der älteren Generation. Ihre Perspektive hat mich interessiert. So habe ich mich als Ehrenamtliche beim Nachbarschaftsheim Schöneberg gemeldet. Und die Koordinatorinnen in der Kontaktstelle PflegeEngagement hatten sofort eine Idee, wer für mich passen könnte“, erzählt Freya. Sie dachten gleich an Veronika, es folgte ein Treffen zu dritt. Veronika war positiv überrascht: „Mit so einer jungen sympathischen Ehrenamtlichen hatte ich gar nicht gerechnet. Mich beeindruckt immer noch die bedingungslose Hilfsbereitschaft, und das unentgeltlich. Das kannte ich gar nicht!“
“Wir haben eine Freundschaft entwickelt.”
Seitdem sind sie ein harmonisches Team. Die Chemie stimmte, sie haben ähnliche Interessen, gleichzeitig auch unterschiedliche Perspektiven, die den Austausch bereichern. „Wir treffen uns regelmäßig einmal pro Woche, ich helfe Veronika bei technischen Fragen und ordne mit ihr gemeinsam ihre Unterlagen“, erzählt Freya. Ich bekomme durch sie einen anderen Blick auf das Alter. Wir erzählen uns auch viel Privates. Sie hat mir gezeigt, dass man auch im Alter noch vieles dazu lernen kann!“ Hier pflichtet Veronika ihr bei: „Wir unternehmen Ausflüge, waren zusammen im Naturkundemuseum und Kirschen pflücken. Wir haben eine Freundschaft entwickelt. Im Sommer sind wir sogar zusammen eine Woche in das Haus in Spanien gefahren. Es war wunderbar“, erzählt sie.
„Meine gleichaltrigen Kontakte schauen meist mehr zurück als nach vorne und es fehlt an Interesse, sich mit Veränderungen konstruktiv auseinanderzusetzen. Ich bin neugierig und will so weit wie möglich auf den Zug der Zeit aufspringen, deswegen scheint mir der Austausch mit Jüngeren in dieser Beziehung spannender.” Sie hat im Nachbarschaftsheim Schöneberg gefunden, was sie gesucht hat. „Das Angebot ist so vielseitig. Ich bin im Sprachcafé aktiv und mache bei der Theatergruppe mit. Über das Sprachcafé habe ich eine junge Frau aus Kenia kennengelernt. Ich unterstütze sie, und auch sie ist eine Stütze für mich. Sie wird, wenn alles klappt, ein Zimmer in meiner Wohnung beziehen. Ich war allein, jetzt habe ich im Nachbarschaftsheim Schöneberg so viele neue Menschen kennengelernt und fühlte mich ständig willkommen. Das ist sehr aufbauend. Ich fühle mich hier inzwischen total heimisch!“
Harald Kothe, 71 Jahre, Werbemittelhersteller im Ruhestand
Vielseitig und handwerklich engagiert
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich helfe im Nachbarschaftsheim Schöneberg überall dort aus, wo gerade Bedarf ist. Zuletzt habe ich das Corona-Kochbuch mit Rezepten von Menschen aus dem Offenen Treff gestaltet, ich baue Transparente für die Einrichtungen, beschrifte Folien und bringe sie an und habe immer wieder bei der Organisation der Märchentage in der JeverNeun mitgeholfen.
Seit wann engagieren Sie sich?
Seit 4 Jahren.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Über einen Rückensportkurs im Nachbarschaftshaus Friedenau bin ich damals zufällig auf den Träger gestoßen. So ein Angebot habe ich bei mir in Neukölln-Buckow nicht gefunden. Über den Kurs habe ich die Menschen im Nachbarschaftsheim Schöneberg kennengelernt, ihnen meine handwerkliche Hilfe angeboten, die dankend angenommen wird.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Durch das Ehrenamt bildet sich eine Gemeinschaft, die Kollegialität ist richtig spürbar und macht mir Freude. Durch die Pandemie fehlen jetzt leider aber die direkten Kontakte, die gemeinsamen Treffen und Ausflüge. Die Begegnungen mit den anderen Ehrenamtlichen fehlen mir.
Was war bislang ihr schönster Moment im Engagement?
Im Rathaus Schöneberg bin ich vor zwei Jahren für mein Engagement mit der Ehrenamtskarte geehrt worden, das war ein sehr schöner Moment.
Anas Tayfour, 33 Jahre, IT-Fachkraft
Älteren Menschen Technik leicht und verständlich erklären
Wo und wie engagieren Sie sich?
Ich helfe älteren Menschen immer mittwochs im Technik-Café und erkläre ihnen, was sie bei Schwierigkeiten mit ihrem Drucker, Laptop oder Handy machen können.
Seit wann engagieren Sie sich?
Seit Mai 2020. Ich hatte schon lange die Idee, dass ich anderen Menschen helfen möchte, dann kam die Pandemie und ich dachte, dass das ein guter Zeitpunkt ist, damit anzufangen.
Was hat Sie dazu motiviert, wie kam es dazu?
Ich komme aus Syrien und schätze es sehr, für einen Menschen, der Hilfe benötigt, da zu sein. Die Menschen in Deutschland waren mir gegenüber sehr hilfsbereit, das möchte ich zurückgeben. Da ich aus dem IT-Bereich komme, dachte ich, dass ich im Technik-Café genau das anbieten kann, was dort benötigt wird Man kann vielen Leuten helfen mit wenig Aufwand und kann viel von ihnen lernen.
Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt in Ihrem Engagement gemacht?
Man denkt, dass viele ältere Menschen viele technischen Sachen nicht können. Aber das stimmt nicht, man muss ihnen nur etwas Zeit geben, dann verstehen sie es sehr gut und können es anwenden.
Was war bislang Ihr schönster Moment im Engagement?
Eine ältere Dame hatte ein neues Smartphone, um mit ihren Enkeln in Frankreich und Amerika in Kontakt zu bleiben. Ihre Söhne haben es versucht, ihr Videotelefonie zu erklären, aber das war schwierig aus der Ferne. Als ich ihr alles eingerichtet und erklärt habe, war sie sehr froh. Ich konnte ihre Emotionen sehen und war glücklich, dass ich helfen konnte.