Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

22.03.2018 / Beschäftigen und Qualifizieren

Angebote und Möglichleiten in der Pflegeunterstützung - Als Sozialarbeiterin in einer Sozialstation

Was macht eigentlich eine Sozialarbeiterin in einer Sozialstation?

Meine Name ist Ulrike Friedel-Franzen und ich arbeite seit gut acht  Jahren in der Sozialstation Friedenau vom Nachbarschaftsheim Schöneberg.

Mit mir zusammen arbeiten im Büro  noch die Pflegedienstleitung, drei Einsatzleitungen, eine Verwaltungskraft und ein Kollege am Empfang.

Meine Hauptaufgabe ist eigentlich Beraten, Beraten und nochmal Beraten in der Sozialstation, direkt beim Hausbesuch oder z.B. auch bei Veranstaltungen. Natürlich helfe ich auch beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen, beim Formulieren von Widersprüchen und unterstütze beim Organisieren vom Hausnotruf, vom Fahrbaren Mittagstisch, von Mobilitätshilfediensten und vielem mehr.

Die Pflegeversicherung ist so komplex geworden, dass häufig ein Beratungsgespräch gar nicht ausreicht, um die vielen Möglichkeiten und Angebote wie Pflegesachleistungen, Pflegegeld, Pflegehilfsmittel, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Unterstützung von Angehörigen und vieles mehr verständlich zu erklären. Gerne bin ich bereit, ein weiteres Beratungsgespräch zu vereinbaren und stehe ebenfalls  am Telefon gerne zur Klärung einzelner Fragen zur Verfügung.

Natürlich spielt auch das Thema Demenz eine große Rolle in Gesprächen mit pflegenden Angehörigen. Meine Aufgabe  ist erstmal  Zuzuhören und dann Überlegungen anzustellen,  welche Hilfen wir anbieten können bzw. wohin sich die betroffenen Personen wenden können. Ich koordiniere unsere vier Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und kann  ggfs. auf Anfrage Wohnplätze in unseren Wohngemeinschaften vermitteln und zu unserem Konzept und natürlich der sehr wichtigen Frage der Finanzierung informieren und beraten.

Wichtig finde ich auch zu erwähnen, dass es natürlich möglich ist, sich Pflegeleistungen „einzukaufen“, auch wenn die hilfesuchende Person noch keinen Pflegegrad hat. Häufig besteht die falsche Annahme, dass man sich erst an eine Pflegestation wenden kann, wenn ein Pflegegrad besteht. Im Grunde ist es dann eher eine Frage des Geldbeutels, wieviel Pflege sich die hilfesuchende Person leisten kann und will. Aber keine Sorge: auch ohne eigene finanzielle Mittel besteht  die Möglichkeit, Hilfe zur erhalten, welche dann beim Bezirksamt Abteilung Sozialwesen beantragt werden kann.

Mir macht meine Arbeit in der Sozialstation sehr viel Spass, da ich die Möglichkeit habe,  pflegebedürftige Menschen zu beraten und zu unterstützen. Diese Arbeit ist sehr vielfältig und bietet jeden Tag neue Eindrücke und  persönliche Begegnungen.

Wenn Sie Fragen haben – sprechen Sie mich an!

Tel.: 854 031 21

Mail: Ulrike.Friedel-Franzen@nbhs.de

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