Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Aktuelles aus den Kitas

Das Huhn und Du

Die Kitas Wielandstraße und Riemenschneiderweg nehmen mit einer Gruppe Kinder an einem ganz besonderen Projekt teil. Unter dem Motto "Das Huhn und ich - Tierbegegnung für Gross und Klein" wird den Kindern ein Kennenlernen von dem zumeist eher unbekannten Nutztier Huhn ermöglicht. Im Vordergrund stehen dabei u.a. eine respektvolle Begegnung mit den Tieren, die Überwindung von Ängsten und die Übernahme von Verantwortung. Ermöglicht wird das Projekt durch das Familienzentrum in Friedenau, welches die gesamten Kosten für das Projekt aufbringt. So wird die pädagogische Leitung, Susanne Buchheit-Renko, aus den Mitteln des Projekts finanziert und auch die Kosten für die Impfung der Hühner werden durch das Familienzentrum abgedeckt. Ihre "Heimat" haben die Hühner im Kinderfreizeittreff Menzeldorf, welches auch zum Nachbarschaftsheim gehört.

Das Projekt ist in vier Abschnitte/Termine aufgeteilt:

1. Termin: Besuch in der Kita

Das Stoffhuhn "Henriette" besucht gemeinsam mit Frau Buchheit-Renko die Kinder in der Kita, lernt sie kennen und bereitet die Kinder auf das Treffen mit den echten Hühnern vor. Frau Buchheit-Renko ist sowohl ausgebildete Erzieherin als auch promovierte Tierärztin und kann die Kinder bei diesem Projekt daher sehr kind- und fachgerecht begleiten.

2. Termin: Gegenseitiges Kennenlernen

Es ist soweit - die Kindergruppe trifft zum ersten Mal die echten Hühner. Aber bevor die Kinder zu den Tieren in den Stall dürfen,  werden notwendige Regeln erklärt und von allen gemeinsam Futter vorbereitet. Und dann geht´s endlich zu den Hühnern. Anfangs werden die Kinder angehalten, auf einem festen Platz sitzen zu bleiben, damit die Hühner nicht mit Flucht reagieren. Solange es noch kein Futter gibt, halten sich die Hühner meistens zurück. Erst wenn die Kinder den Hühnern Futter geben, kommen die Tiere näher. Jedes Kind entscheidet selbst, ob es das Futter hinwerfen oder mit der Hand füttern möchte. Manchmal fliegen die Hühner sogar auf den Schoß der Kinder,  dann dürfen die Tiere behutsam gestreichelt werden. Ängstliche Kinder können sich nahe des Ausganges aufhalten, da die Hühner dort seltener hinkommen und somit genug Zeit zum Beobachten und langsamen Kennenlernen bleibt.

3. Termin: Wiederholen und Wiedersehen

Auch der dritte Termin findet bei den Hühnern statt. Der Ablauf ist ähnlich zum zweiten Termin, nur dass sich die Kinder dann schon oftmals mehr zutrauen. Auch viele Fragen zum Thema Hühner werden zusammen beantwortet.

4. Termin: Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für Hühner

Beim vierten Termin befassen sich die Kindern neben dem Besuch der Hühner mit der Frage: "Was können wir Gutes für die Hühner tun?" Da bietet sich z.B. das gemeinsame Bauen von Hühnerequipment an, wie z.B. einer Hühnerleiter oder eines Sandbades.

Viele der beteiligten Kinder sind mit überaus großem Interesse mit den Hühnern im Kontakt und würden sehr gern weiterhin an dem Projekt teilnehmen. Zum Teil haben die Kinder zu einzelnen Hühnern eine engere Beziehung geknüpft und hoffen, dass sie "ihr" Huhn weitertreffen können. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.

Ein großes Dankeschön für die Ermöglichung dieser besonderen Tierbegegnungen möchten wir der leitenden Pädagogin Susanne Buchheit-Renko, Dörthe Schoppa vom Familienzentrum in Friedenau sowie den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Menzeldorfs sagen.

Kita Sponholzstraße

Ich kenne meine Rechte

"Dass es keinen Krieg gibt." "Das Recht auf ein Zuhause." "Ich habe das Recht, dass man mich ernst nimmt." "Dass ich in die Schule gehen kann." "Das Recht, dass mir jemand hilft, wenn etwas zu schwer für mich ist." (Originalaussagen der Kinder zu der Frage, welches Recht ihnen persönlich sehr wichtig ist).

Die Rechte der Kinder waren in diesem Jahr ein wichtiges Thema innerhalb der Gruppe der ältesten Kinder in der Kita Sponholzstraße. „Was ist überhaupt ein Recht?“ „Und welche besonderen Kinderrechte gibt es?“ Dies zu verstehen, war für die Kinder nicht einfach. Die Erzieherinnen näherten sich gemeinsam mit den Kindern mit Hilfe von Gesprächen und Aktionen der Beantwortung dieser Fragen.

In dem Projekt erfuhren die Kinder, dass sie mit ihren Wünschen und Ideen ernst genommen werden und jeder gebraucht wird, um das Alltagsleben in der Kita zu bereichern und aktiv mitzugestalten.

Und was können Kinder tun, wenn sie sich nicht ernst genommen fühlen oder wenn ihnen etwas missfällt? Dann haben sie das Recht sich zu beschweren: sowohl über Erwachsene als auch über andere Kinder. Manchmal sind es auch fehlende Materialien oder fehlende Zeit, die Kinder daran hindern, ihre Ideen und Vorhaben in der Kita umzusetzen. Auch darüber können sich Kinder beschweren.

Damit Kindern das Recht auf Beschwerde präsent ist, gibt es in der Kita Sponholzstraße mittlerweile ein kleines „Sorgenfresserchen“ an der Bürotür der Leiterin. Dieses sammelt gemalte oder von Erwachsenen aufgeschriebene Beschwerden der Kinder, die dann im Rahmen des Morgenkreises oder eines Gespräches zwischen zwei Kindern und einer begleitenden Fachkraft bearbeitet werden. Es gibt nicht immer eine für alle befriedigende Lösung, jedoch erfahren die Kinder, dass ihre Anliegen gehört und ernst genommen werden.

Auch die Eltern der beteiligten Kinder haben zu Hause bemerkt, dass in der Kita das Thema Kinderrechte erarbeitet wurde. „Das ist aber mein Recht“, hörten nicht wenige Eltern, wenn sie sich mit ihren Kindern in einer Situation nicht einig waren.

Kita Jeverstrasse

Die Rucksackbibliothek der Kita Jeverstrasse

Bei der Rucksackbibliothek handelt es sich um ein ganz besonderes Projekt. Die Kita Jeverstraße hat für jede Gruppe einen kleinen Rucksack angeschafft, den immer ein Kind über ein Wochenende mit nach Hause nehmen darf. Jeder Rucksack "beherbergt" Materialien zu einem bestimmten Thema, welches sich die Kinder und Fachkräfte zusammen ausgesucht haben. Bilderbücher, Geschichtenbücher, ein Hörbuch, Spiel oder Bastelvorlagen kommen zum Vorschein, wenn man den Rucksack öffnet. Mit diesen Materialien können Kinder, Eltern und ggf. Großeltern auf Entdeckungsreise gehen, indem sie sich die Bücher anschauen und gemeinsam lesen, einer Geschichte lauschen oder die Bastelideen umsetzen. Die Rucksäcke werden dann nach einigen Wochen unterhalb der Gruppen getauscht.

Die aktuellen Themen der vier Rucksäcke lauten:

  • Freundschaft
  • Bienen
  • Farben
  • Pinguine

Wir sind gespannt, wie die Familien das Rucksackprojekt annehmen.

Kita Sponholzstraße

Balancieren, Konstruieren und Erfinden

Eine Vielzahl an leeren Getränkekisten, Reifen, Brettern und Rohren stehen den Kindern der Kita Sponholzstraße seit einigen Wochen im Garten für ihr Spiel zur Verfügung. Eltern haben dem Team geholfen, das Material zu sammeln und ruckzuck konnte die Idee einer "Baustelle" umgesetzt werden. Mit den neuen Materialien ist das Spiel der Kinder sehr vielfältig geworden. Es werden täglich neue Ideen entwickelt, was man mit den Sachen alles bauen und erfinden kann. Sehr beeindruckt hat viele Kinder und auch das Team ein selbstgebauter Wasserlauf eines sechs Jahre alten Jungens. Aus aufgetürmten Kisten, Trichtern Rohren und einem Eimer entstand eine sehr komplexe Konstruktion. Die Freude war groß, als das Wasser über mehrere Etagen hinweg durch viele Filter in ein Rohr lief und schließlich wieder im Eimer landete. "Seht ihr, das Wasser geht nicht verloren", so der stolze Erfinder zu einer Erzieherin.

Kita Tübinger Straße

Kinder-Yoga

In der Kita Tübinger Straße wird es dienstags ganz plötzlich ruhiger im Haus. Denn ein Mal in der Woche haben interessierte Kinder die Möglichkeit, am Yoga teilzunehmen. Beim Kinder-Yoga lernen die Jungen und Mädchen den Unterschied zwischen Anspannung und Ruhe kennen. Mit Hilfe kindgerechter Übungen und Spiele nehmen die Kinder ihren Körper und ihre eigenen Bedürfnisse bewusst wahr. Eher unruhigen Kindern verhilft Yoga sehr oft dazu, etwas ruhiger und gelassener zu werden. Es ist eine Fachkraft der Kita, die den Kindern regelmäßig Yoga als Angebot eröffnet. Sie kennt die Kinder gut und kann sie ihrer Entwicklung gemäß begleiten.

Viele Kinder der Kita Tübinger Str. nehmen begeistert regelmäßig am Yoga teil.

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