Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Kita und Familie

Große Freude in der Sprungbrettkita

Was passiert in einer Kita? Wie sieht es dort aus? Was ist eine Eingewöhnung? Was ist ein Spiel- oder Morgenkreis? Was kann man mit den vorhandenen Materialien spielen oder gestalten? Die Beantwortung dieser Fragen und das alltägliche Erleben eines Kitaalltag wird Kindern der Notunterkunft am Breslauer Platz derzeit durch ein besonderes Projekt ermöglicht.

Seit dem 1. September gibt es in der Unterkunft an fünf Tagen in der Woche jeweils am Vormittag eine Betreuungsmöglichkeit für Kinder im Vorschulalter. 

Ermöglicht wird dieses Angebot durch das Land Berlin und ist Teil des Masterplans für Integration und Sicherheit des Senats.

Ziel des Projektes ist neben der Begleitung und Förderung der Kinder die Zusammenarbeit mit ihren Müttern. Vielen der Frauen ist das System Kita fremd. Daher ist das Heranführen der Frauen an unser Bildungssystem ein weiterer großer Schwerpunkt des Projektes.

Zwischen 10 und 15 Kinder besuchen die kleine "Kita" und werden dort von Pädaogoinnen und Mitarbeiterinnen, die über Erfahrungen im Bereich geflüchteter Menschen verfügen, sensibel und situativ betreut und begleitet.

Im Rathaus Friedenau steht uns ein großer Raum zur Verfügung, den die Kolleginnen mit viel Engagement ansprechend und kindgerecht eingerichtet haben. Auch das Spielmaterial ist durch Spenden unserer anderen Kitas und Mittel des Senats sehr umfassend und unterstützt die Interessen der Kinder.

Die Kolleginnen vor Ort stellen sich jeden Tag auf´s Neue auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder ein. Es ist eine Herausforderung, Kinder einzugewöhnen und an die Struktur einer Kita heranzuführen, von denen noch kein Kind über Kitaerfahrung verfügt. Gleichzeitig nehmen die Kinder die Angebote der Pädagoginnen mit großer Freude auf, was die Kolleginnen in ihrer Arbeit stärkt und sehr bestätigt.

Nach einigen Monaten können wir sagen, dass das "Sprungbrettangebot" dazu beiträgt, sowohl die Kinder als auch die Eltern an unser Bildungssystem heranzuführen. Gleichzeitig verschafft es den Kindern in der großen Unterkunft täglich ein paar Stunden Ablenkung und Ruhe. Das monatelange Verweilen in den Erstunterkünften stellt für Familien eine große Herausforderung und Belastung dar. Die Kinder genießen es, wenn sie sich in dem für sie gestalteten Raum sicher bewegen können und die Pädagoginnen sehr feinfühlig auf ihre Bedürfnisse eingehen können.

 

 

Kita Sponholzstraße

Balancieren, Konstruieren und Erfinden

Eine Vielzahl an leeren Getränkekisten, Reifen, Brettern und Rohren stehen den Kindern der Kita Sponholzstraße seit einigen Wochen im Garten für ihr Spiel zur Verfügung. Eltern haben dem Team geholfen, das Material zu sammeln und ruckzuck konnte die Idee einer "Baustelle" umgesetzt werden. Mit den neuen Materialien ist das Spiel der Kinder sehr vielfältig geworden. Es werden täglich neue Ideen entwickelt, was man mit den Sachen alles bauen und erfinden kann. Sehr beeindruckt hat viele Kinder und auch das Team ein selbstgebauter Wasserlauf eines sechs Jahre alten Jungens. Aus aufgetürmten Kisten, Trichtern Rohren und einem Eimer entstand eine sehr komplexe Konstruktion. Die Freude war groß, als das Wasser über mehrere Etagen hinweg durch viele Filter in ein Rohr lief und schließlich wieder im Eimer landete. "Seht ihr, das Wasser geht nicht verloren", so der stolze Erfinder zu einer Erzieherin.

Aus den Kitas

Zeit um Danke zu sagen

Uns ist es wichtig, dass wir uns ein mal im Jahr mit den Leitungen und Stellvertretungen unserer 25 Kitas treffen, um einen unbeschwerten Austausch zu ermöglichen, gemeinsam zurückzublicken, Gelungenes zu feiern und von Seiten der Geschäftsführung, Bereichsleitung und Fachberatung DANKE zu sagen.

Das Führen einer Kita ist für Leitungen und Stellvertretungen eine herausfordernde, manchmal sehr turbulente, bedeutsame und anspruchsvolle Aufgabe. Konzeptionelle und organisatorische Abläufe müssen Tag für Tag geplant und bewältigt werden und nicht zu Unrecht werden Leitungen und Stellvertretungen als Motor einer Kita bezeichnet. Das jährliche Abschlussfest stellt für die Abteilung Kita eine gute Möglichkeit dar, sich bei Leitungen und Stellvertretungen für ihr alltägliches Engagement zu bedanken.

In diesem Jahr organisierten wir einen Brunch zum Ausklang des Kitajahres.  Viele mitgebrachte Leckereien und strahlender Sonnenschein sorgten für optimale Rahmenbedingungen. 

Verbunden wurde das Treffen mit der Verabschiedung von Frau Karin Höhne, die nach 12 Jahren als Bereichsleitung Kita in die Geschäftsführung des Nachbarschaftsheims gewechselt ist. Gleichzeitig wurde Frau Dagmar Kürschner, die seit Mitte Juni als neue Bereichsleitung der Kindertagesstätten tätig ist,  von allen Anwesenden erneut freundlich begrüßt.

Kita Tübinger Straße

Kinder-Yoga

In der Kita Tübinger Straße wird es dienstags ganz plötzlich ruhiger im Haus. Denn ein Mal in der Woche haben interessierte Kinder die Möglichkeit, am Yoga teilzunehmen. Beim Kinder-Yoga lernen die Jungen und Mädchen den Unterschied zwischen Anspannung und Ruhe kennen. Mit Hilfe kindgerechter Übungen und Spiele nehmen die Kinder ihren Körper und ihre eigenen Bedürfnisse bewusst wahr. Eher unruhigen Kindern verhilft Yoga sehr oft dazu, etwas ruhiger und gelassener zu werden. Es ist eine Fachkraft der Kita, die den Kindern regelmäßig Yoga als Angebot eröffnet. Sie kennt die Kinder gut und kann sie ihrer Entwicklung gemäß begleiten.

Viele Kinder der Kita Tübinger Str. nehmen begeistert regelmäßig am Yoga teil.

Kontakt

Kindertagesstätten
Holsteinische Straße 30
12161 Berlin
Standort / BVG Fahrinfo

Tel 85 99 51 -77
Fax 85 99 51 -75
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Leitung
Dagmar Kürschner

Fachberatung
Angela Happel
Tel 85 99 51 -76
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Fachberatung
Heike Westermann
Tel 85 99 51 -67
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