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Im Gespräch

Drei Fragen an Bisseh Akamé

AUS DEN NACHBARSCHAFTSINFOS 09/09

Foto: Ben Wolf

Die Sängerin Bisseh Akamé lebt seit kurzem in Schöneberg. Die Deutsch-Kamerunerin ist eine klassisch ausgebildete Mezzosopranistin, singt auf der Bühne aber Chansons aus den Zwanziger bis Fünfziger Jahren. Soeben ist sie mit ihrem neuen Programm „From Berlin to Broadway“ im Kulturcafé des Nachbarschaftsheims aufgetreten.

Frau Akamé, ist der Titel Ihres Liederabends als persönliches Programm zu verstehen, zieht es Sie schon wieder weg aus Berlin?

Ich liebe Berlin! Die Stadt pulsiert. Aber Auftritte am Broadway wären natürlich reizvoll, davon träumt doch jeder Bühnenkünstler!

... und die Idee, im Nachbarschaftshaus Ihres Stadtteils ein Konzert zu geben, hat Sie sofort begeistert?

Absolut, ich habe spontan zugesagt, als ich von dieser Anfrage hörte. Friedenau hat zudem eine lange Tradition für Gesang: Beispielsweise haben sich die legendären Comedian Harmonists hier gegründet und die wunderbare Marlene Dietrich hat in unserem Stadtteil ihre letzte Ruhestätte gefunden. Ich möchte gern einen Beitrag dazu leisten, dass die Kultur in Friedenau weiterhin eine feste Größe ist.

Wo werden denn Ihre nächsten Auftritte stattfinden?

Dieses Jahr habe ich einiges vor: Am 25. September 2009 erscheint meine neue CD "From Berlin to Broadway!". Kurz danach trete ich in Potsdam im Nikolaisaal auf, im Oktober dann in Hamburg. Am 11. und 12. Dezember werde ich im Admiralspalast singen.

Alle Termine und weitere Informationen gibt es auf meiner Website: www.bissehakame.com

[Autor: J. Niendorf]