Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Singpatentreffen 2014

Mit viel Spaß singen sich Ehrenamtliche aus den Kitas und des Theaters der Erfahrungen an einem Novembertag durch den Nachmittag

Dieser musikalische Nachmittag war ein Dankeschön an die vielen Singpat/innen, die sich in sieben Kitas des Nachbarschaftsheims Schöneberg engagieren. Viele der Seniorinnen und Senioren kommen bereits seit vier Jahren regelmäßig einmal in der Woche in "ihre" Kita und singen gemeinsam mit den Kindern und Erzieher/innen. Die Begegnung der Generationen ist dabei ein wichtiger Aspekt.

Ehrenamtliche Senioren und Seniorinnen gibt es aber nicht nur in unseren Kitas; auch das Theater der Erfahrungen, das sich auch die "Werkstatt der alten Talente" nennt, wird von Senior/innen gestaltet.

Was lag also näher, als die Ehrenamtlichen des Theaters der Erfahrungen gemeinsam mit den Singpat/innen einzuladen, um sich gegenseitig kennen zu lernen und möglicherweise Interesse an dem jeweils anderen Engagement zu entdecken?

Wie heißt ein altes Sprichwort: "Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder...!" 

Um eine Verbindung zwischen den beiden Ehrenamtsgruppen herzustellen, haben wir den Musiker Henning Flintholm eingeladen, der seit Jahren mit dem Theater der Erfahrungen zusammen arbeitet. Mit seinem Charme und seiner Musikalität fing er im Nu 33 Damen und Herren musikalisch ein. Zwei Stunden lang wurde mit kleinen Pausen zur Stärkung gesungen, gelacht und die Stimme geschult. Am Ende wollte kaum jemand nach Hause gehen.

Im Nachbarschaftsheim Schöneberg wissen wir, was wir an unseren Ehrenamtlichen haben. Gerne wollten wir das Engagement mit einem Angebot, dass sich nicht auf Gespräche, Kekse und Schnittchen beschränkt, honorieren.

Ehrenamtsfest 2013

„Sie bringen Farbe ins Spiel“ – Fest der Ehrenamtlichen im Nachbarschaftsheim Schöneberg

In den 75 Einrichtungen des Nachbarschaftsheims Schöneberg engagieren sich inzwischen etwa 1.700 Ehrenamtliche. Ohne sie sähe die Arbeit vor Ort deutlich anders aus; so manches Angebot gäbe es gar nicht. Unter dem Motto „Sie bringen Farbe ins Spiel“ waren diese Ehrenamtlichen am 18. Oktober 2013 zu einem Fest in die Universal Hall in Berlin-Moabit, eingeladen. 

Aufgrund von Umbauarbeiten im Rathaus Schöneberg konnte die Feier nicht wie in den Jahren zuvor im eigenen Kiez veranstaltet werden. Etwa 260 Gäste folgten dennoch der Einladung, um einen bunten, feierlichen und fröhlichen Abend zu verbringen.

Als Schirmherrin der Veranstaltung wurde Bezirksbürgermeistern von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler erwartet und als Ehrengast durften wir Frau Dr. Gabriele Schlimper vom Paritätischen Wohlfahrtsverband begrüßen. An den Verband ging auch ein ganz besonderer Dank - er hat das Ehrenamtsfest mit Mitteln in Höhe von 10.000 € gefördert.  

Dank für vielfach geleistestes Engagement

Gegen 17:30 Uhr -  Der Saal war mittlerweile schon gut gefüllt -  hatte aber zunächst einmal die Gruppe "Friedenauer Trommelwirbel" ihren Auftritt. Die acht Trommlerinnen, ehrenamtlich wie alle Beiträge des Abends,  heizten mit ihren Stücken "Sansula" und "Sommer" dem Publikum ein.  

Dann bekamen Georg Zinner, Geschäftsführer des Nachbarschaftsheims sowie Jürgen Kipp, ehrenamtlicher Vorstandvorsitzender das Wort. Im gemeinsamen Auftritt der beiden lag auch eine symbolische Bedeutung: die Verbindung von hauptamtlicher und ehrenamtlicher Tätigkeit, wie sie auch auf dieser Ebene bereits seit Jahrzehnten im Haus hervorragend gelebt und ausgefüllt wird. Georg Zinner sieht in dem überwältigenden Engagement der vielen freiwillig Tätigen, dass sich die Bürger für das, was im Stadtteil passiert, interessieren, aber auch, dass das Nachbarschaftsheim es geschafft hat, dieses Engagement einzubinden, die hauptamtlich Beschäftigten es gelernt haben mit den Ehrenamtlichen umzugehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.  Gleichwohl wissen viele Engagierte gar nicht, welch große Bedeutung sie für die Arbeit des Nachbarschaftsheims und für das Gemeinwohl haben. "Es ist ein großes Glück, dass wir mit so vielen Ehrenamtlichen zusammenarbeiten dürfen", betont deshalb Georg Zinner noch einmal.

Auch Angelika Schöttler macht in ihrer Ansprache bewusst, dass unsere Gesellschaft die Ehrenamtlichen braucht und lobt gleichzeitig die professionelle Organisation des Trägers: "Über 1500 Ehrenamtliche im Nachbarschaftsheim zu binden, das ist keine Kleinigkeit. Hier wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die das ermöglichen" so Frau Schöttler.

Einzel- und Gruppenehrungen für besondere Verdienste

Angesprochen sind an diesem Abend alle ehrenamtlich Tätigen, ob sie sich nur hin und wieder oder aber regelmäßig, teilweise sogar mehrmals wöchentlich engagieren. Dennoch machen sich immer wieder einige von Ihnen in ganz besonderer Weise verdient. 13 Ehrenamtliche und drei Ehrenamtsgruppen, aus den verschiedensten Bereichen und Einrichtungen des Nachbarschaftsheims werden deshalb persönlich geehrt. Dies sind zum Beispiel Personen, die seit vielen Jahren kontinuierlich Kindern in Kindertagesstätten und Ganztagsbetreuungen vorlesen, oder mit großem zeitlichen Aufwand und in vielfältigster Weise im Hospizdienst schwerstkranke Menschen begleiten, die im Theater der Erfahrungen unter hohem Einsatz mitwirken oder ein Tanzcafé für Menschen mit Demenz mit viel Erfolg ins Leben gerufen haben.

Unterhaltung auf der Bühne

Zwischen den einzelnen Beiträgen, Reden und Ehrungen durften die "Fit-Fifty-Dancers", eine Tanzgruppe des Treffpunktes 50 plus zeigen, was sie drauf haben, bevor am Schluss des Bühnenprogramms 17 Singpaten ein kleines Chorprogramm mit Volksliedern präsentierten. Sie gehören einer Gruppe von insgesamt fast 70 Seniorinnen an, die als Singpaten regelmäßig mit Erzieherinnen und Kindern in unseren Kindertagesstätten singen.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt

Anschließend konnten die Gäste sich am Buffet bei herzhaften Häppchen stärken. In kleinen Grüppchen entwickelten sich lebhafte Gespräche, Ehrenamtliche lernten andere Ehrenamtliche kennen und die hauptamtlichen Mitarbeiter hatten auch einmal Zeit mit ihren engagierten Unterstützern ausführlicher zu sprechen.  Später am Abend trat dann die Band "Miserlou" auf und die Tanzfläche wurde unsicher gemacht. Erst als gegen 22 Uhr die Stühle allmählich gestapelt wurden, verließen die letzten Tanzwütigen das Parkett. Wir danken allen Beteiligten für diesen schönen Abend!

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