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20.09.2016 / Verein

VdTÜV spendet dem Nachbarschaftsheim Schöneberg Elektro-Fahrzeuge zum Projektabschluss

Dr. Klaus Brüggemann, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VdTÜV e.V. übergab heute Morgen im Beisein des Staatssekretärs Christian Gaebler zum Projektende des VdTÜV-Forschungsprojektes „Elektromobilität für soziale Einrichtungen“ sechs Projektfahrzeuge an die beteiligten Organisationen.

Dr. Klaus Brüggemann vom VdTÜV, Elke Fiedler aus dem Vorstand des NBHS und Staatssekretär Christian Gaebler bei der Übergabe des Renault Zoe

Die Projektbeteiligten an der Ladestation vor dem Nachbarschaftshaus Friedenau

Projektabschluss im Nachbarschaftscafé; Fotos: NBHS

Mit der Schenkung können sie nun weiterhin die E-Fahrzeuge im Arbeitsalltag nutzen. Zwei der Autos verbleiben dabei im Nachbarschaftsheim Schöneberg. Eines davon wird auch zukünftig im täglichen Einsatz für die ambulante Pflege der Sozialstation Friedenau unterwegs sein. Das andere dient für Fahrten der Haustechnik in unserem Nachbarschaftshaus Friedenau.

Vom 1. Mai 2013 bis 30. April 2016 erprobten das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V., das Nachbarschaftsheim Schöneberg Pflegerische Dienste gGmbH und die Björn Schulz STIFTUNG im „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung und der Länder Berlin/Brandenburg die flexible Nutzung von neun Elektrofahrzeugen. Der VdTÜV stellte den Einrichtungen die Fahrzeuge zunächst für Forschungszwecke zur Verfügung. Alle Einrichtungen erhielten zudem eigens installierte Ladesäulen. Im Vordergrund des Projektes stand die Praxiserfahrung mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, um Erkenntnisse über den alltäglichen Einsatz zu gewinnen. Der VdTÜV unterstützte mit dem Projekt die Ziele der Bundes- und Landesregierung, vermehrt emissionsfreie Fahrzeuge auf die Straße zu bringen.

Das Projekt ergab nach Auswertung der Ergebnisse und Angaben des TÜV zufolge, dass die E-Mobile vom Pkw bis Kleinbus in allen Bereichen der drei Einrichtungen alltagstauglich waren. 90 Prozent der E-Fahrer der drei sozialen Einrichtungen würden sich auch nach dem Projekt ein E-Fahrzeug anschaffen. Hindernisse sind noch die hohen Anschaffungskosten und die geringe Reichweite.

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