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20.10.2020 / Kita und Familie

Protestaktion gegen die Hauptstadtzulage

Seit dem 19. Oktober wurden in zahlreichen Einrichtungen des Nachbarschaftsheim Schöneberg Unterschriften gegen den vom Senat geplanten Sonderbonus für Landesangestellte gesammelt. Am 27. Oktober sind den Regierungsfraktionen zahlreiche Protest-Postkarten übergeben worden, davon allein mehr als 1100 aus dem Nachbarschaftsheim Schöneberg. Als freier Träger setzen wir uns für eine gleichwertige Behandlung aller Fachkräfte in Berlin ein, denn unsere Arbeit ist genauso gut und wichtig ist, wie die der Fachkräfte des Landes.

Der "Protest-Tisch" in der Holsteinischen Straße.

Protestaktion vor dem Nachbarschaftshaus

Bemalte T-Shirts mit passenden Slogans

Übergabe der Protest-Postkarten vor dem Roten Rathaus

Bunter Protest vor dem Nachbarschaftsheim Schöneberg: Kitaerzieherinnen, Kitaleitungen und Familien aus der Kita Fregestraße und der Holsteinischen Straße haben am Dienstagnachmittag  gegen die Hauptstadtzulage protestiert. Die Aktion am Dienstag ist nur eine von mehreren im Rahmen einer Protestwoche gegen die vom Senat geplante Sonderzahlung von 150 Euro monatlich für Berliner Landesangestellte ab dem 1. November.

Enorme Resonanz

Seit dem 19. Oktober wurden in den Einrichtungen des Nachbarschaftsheim Schöneberg zahlreiche Unterschriften gegen die Hauptstadtzulage gesammelt. Der Paritätische Wohlfahrtverband Berlin, der Dachverband für die freie Wohlfahrtspflege, hat die freien Träger zu einer Protest-Postkarten-Aktion aufgerufen. Mit den Postkarten soll ein Zeichen gesetzt werden, denn die Hauptstadtzulage sollen alle Fachkräften erhalten - nicht nur die Angestellten des Landes. Das Nachbarschaftsheim Schöneberg setzt sich für eine gleichwertige Behandlung des Fachpersonals ein.

Am 27. Oktober sind die unterschriebenen Postkarten aus den Einrichtungen der freien Träger den Regierungsfraktionen vor dem Roten Rathaus übergeben worden. Die Fraktionschefs Silke Gebel (Grüne), Carsten Schatz (Linke) und Raed Saleh (SPD) haben die Protest-Postkarten entgegengenommen.

Wir hoffen, dass wir durch den Protest auf Landesebene etwas bewegen können, sodass die freien Träger nicht - wie bisher geplant - leer ausgehen.

Auf Facebook haben wir über unseren Protest zur Hauptstadtzulage berichtet und Fachkräfte sowie Eltern zur Wort kommen lassen.

Unsere Position zur Haupstadtzulage lesen Sie hier.

Die Übergabe der Protest-Postkarten vor dem Roten Rathaus in der rbb-Abendschau.

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