Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

27.10.2016 / Freizeit und Kultur

Nachbarschaftsheim Schöneberg war ‘on the move‘

Das Nachbarschaftsheim Schöneberg ist seit vielen Jahrzehnten Mitglied im internationalen Dachverband der Nachbarschaftsheime. Alle zwei Jahre tauschen sich die über alle Welt verteilten Mitglieder auf Konferenzen aus. Auch Mitarbeiter unseres Hauses waren in den vergangenen Jahren beispielsweise in Helsinki, New York, Stockholm oder Vancouver zu Gast.

IFS in Berlin

Die diesjährige IFS-Konferenz „On the Move – At Home in the World“  fand diesmal in Berlin statt und beschäftigte sich vom 28.9. bis 01.10.2016, mit den Entwicklungen von Flucht und Migration als globalem Phänomen und den hieraus entstehenden Herausforderungen für die Gemeinwesenarbeit. Fachleute aus der gesamten Welt kamen zusammen, stellten praktische Ansätze vor und besuchten Berliner Stadtteilzentren. Auch das Nachbarschaftsheim war mit mehreren Beiträgen vertreten.

Das TdE war dabei

Beim offiziellen Empfang am Donnerstag betörten Spieler/innen des Theaters der Erfahrungen im Foyer Palace Hotel als Küchenfeen und Vampire, als Balkonpflanzen und schwer Verliebte die Teilnehmer/innen der Konferenz. Am Freitag wurde in der Urania der neue Film von Prof. Johanna Kaiser „Theater ist meine Heimat“ gezeigt. Darin geht es um eine Gastspielreise der deutsch-türkischen Altenschauspielgruppe „Bunte Zellen“ aus dem Theater der Erfahrungen nach Bademler in der Türkei.

Am Freitagnachmittag, konnten Konferenz-teilnehmer/innen das Nachbarschaftsheim besuchen. So kamen rund 15 Leute ins Nachbar-schaftshaus Friedenau und in die Gemeinschafts-unterkunft  in die Handjerystraße. Während ein Grüppchen von 5 Leuten die KulturEtage am Vorarlberger Damm - Theater der Erfahrungen, Kifrie-Musik und Kinder- und Jugendzentrum VD 13 – besuchte und ihm Jugend- sowie Altenkulturarbeit vorgestellt wurde.

Die kulturelle Verabschiedung der Konferenz-teilnehmer/innen am Samstag übernahmen die Bunten Zellen und präsentierten in der Urania ihre jüngste Inszenierung Berliner Pflanzen - Berlinli Bitkiler. Darin rückten die Spieler/innen mit viel Musik und skurrilen Figuren, auch zweisprachig, dem hauptstädtischen Thema – der Gentrifizierung  -  zu Leibe. Und zeigten augenzwinkernd, wie Solidarität und Liebe helfen können, (globale) Probleme zu lösen. 

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