Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

3.12.2019 / Verein

Geplante Hauptstadtzulage in der Kritik

Wir freuen uns darüber, dass DER PARITÄTISCHE BERLIN, als Dachverband der freien Wohlfahrtspflege, unsere Sorgen hinsichtlich der geplanten Hauptstadtzulage aufgreift.

Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin

In der vom rot-roten Senat beschlossenen Form, würde die Zulage das Ringen um geeignete Fachkräfte für die freien Träger der Kinderbetreuung weiter verschärfen.

Die bei Trägern, wie dem Nachbarschaftsheim Schöneberg, Beschäftigten leisten - genau wie die in den kommunalen Einrichtungen - im Auftrag des Landes Berlin soziale Arbeit. Sie kämen aber demnach nicht in den Genuss einer solchen Ballungsraumzulage, sondern nur jene, die in den Kita-Eigenbetrieben arbeiten – ein verheerendes Signal in Anbetracht des bestehenden Fachkräftemangels im pädagogischen Bereich und ein Widerspruch des Grundsatzes: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.

Die Gewinnung dringend benötigter neuer Erzieherinnen und Erzieher für unsere Kindertagesstätten im Nachbarschaftsheim Schöneberg wird dadurch nahezu unmöglich gemacht, nicht zuletzt sind damit die Qualität und der Fortbestand unserer Einrichtungen als solches gefährdet.

Unter dem Titel "150 Euro mehr für Erzieher - aber nur der Landeskitas" berichtet auch die Berliner Morgenpost in ihrer Ausgabe vom 5.12.2019 über die Kritik an der Hauptstadtzulage

 Das Positionspapier des Paritätischen Landesverbandes Berlin: „Hauptstadtzulage ja bitte, aber so nicht!“

Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen im Nachbarschaftsheim Schöneberg bis zum 19. April

Liebe Besucherinnen und Besucher, aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei der Verbreitung des neuen Corona Virus und der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsschutz, haben wir als Träger beschlossen, alle Veranstaltungen und Gruppentreffen in unseren Häusern zunächst bis zum 19. April 2020 nicht stattfinden zu lassen.

Wir bedauern das sehr, halten diese Maßnahmen aber für wichtig und richtig, um mit dazu beizutragen, das Ansteckungsrisiko zu vermindern.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Empfang im Nachbarschaftshaus Friedenau, Telefon: 859951 100 oder in Ihrer jeweiligen Einrichtung, in der Sie Angebote wahrnehmen.