Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

25.10.2022 / Verein

Besuch aus Reykjavik

16 Leiterinnen und Leiter aus dem Ganztagsbereich des Freizeitzentrums Tjörnin in Reykjavik waren am Freitag, den 21.10.2022 im Nachbarschaftshaus Friedenau zu Besuch.

16 Leiterinnen und Leiter aus dem Ganztagsbereich des Freizeitzentrums Tjörnin in Reykjavik waren am Freitag, den 21.10.2022 im Nachbarschaftshaus Friedenau zu Besuch, um sich einen Eindruck von unserem Träger und der konkreten Arbeit im Ganztagsbereich zu verschaffen. Nach einem allgemeinen Überblick über unsere Arbeitsbereiche und Infos zur konkreten Arbeit an den Standorten unserer Ganztagseinrichtungen wurden Themen wie aktuelle Schwerpunkte und Qualitätsmanagement erläutert. Anschließend begleitete unsere Bereichsleitung der Ganztagsbetreuung an Grundschulen sowie die Fachberaterin die Besuchsgruppe in die Ganztagseinrichtung der Fläming-Grundschule und der Friedenauer Gemeinschaftsschule. Dort konnten sie sich bei einem Rundgang einen authentischen Eindruck der Abläufe und alltäglichen Arbeit verschaffen, mit den Mitarbeitenden vor Ort in den Austausch kommen und Fragen stellen. Inklusion, offenes- und gruppenbezogenes Arbeiten sowie Partizipation waren die Schwerpunkte.

Die Pädagoginnen und Pädagogen aus Island leiten insgesamt sieben Horte für Kinder im Alter von 6-9 Jahren im Zentrum und der Weststadt von Reykjavik. Gleichberechtigung, Toleranz und Teilhabe sind besonders wichtige Werte in ihrer täglichen Praxis mit den Kindern.  Die UN-Kinderrechtskonvention ist ein integraler Teil ihrer Arbeit, einige der Einrichtungen sind bereits Kinderrechtehorte, andere befinden sich im Prozess, dies im nächsten Jahr zu werden.

Die Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in der Organisation zwischen dem Freizeitzentrum Tjörnin und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg haben sie neugierig gemacht und so entstand der Wunsch, bei einem Besuch in Berlin die Einrichtungen des Nachbarschaftsheims kennenzulernen und mit den Kolleginnen und Kollegen in einen Erfahrungsaustausch zu treten. Schwerpunkte waren die fachlichen Grundlagen, die Werte des Trägers und Bildungspläne, auf denen die jeweilige Arbeit vor Ort beruht und mit den Kindern umgesetzt wird. Teilhabe und Demokratie standen dabei im Fokus.

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