Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

30.08.2017 / Pflegeberatung

Besuch aus der Politik in der Sozialstation Friedenau

Im Rahmen ihrer Sommertour "Mechthild will´s wissen" besuchten Frau Mechthild Rawert und Frau Dilek Kolat die Sozialstation Friedenau

Am 3. August 2017 besuchte die Bundestagsabgeordnete Frau Mechthild Rawert zusammen mit der Friedenauer Abgeordneten  und Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung im Rahmen der Sommertour "Mechthild will`s wissen" die Sozialstation Friedenau.

Die Geschäftsführerin Frau Franziska Lichtenstein, die Pflegedienstleitung Frau Steffi Windisch und die Sozialarbeiterin Frau Ulrike Friedel-Franzen gaben einen kurzen Einblick in die umfangreiche Arbeit der Sozialstation Friedenau.

Die Sozialstation Friednau versorgt seit 1983 im Rahmen der ambulanten Pflege sowie der Palliativpflege pflegebedürfige Menschen zu Hause sowie in vier Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und einer Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen. 

Die Sozialstation Friedenau arbeitet intensiv mit weiteren Einrichtungen der Pflegerischen Dienste des  Nachbarschaftsheims Schöneberg wie der Tagespflege, dem Besuchsdienst, der Familienpflege sowie mit dem ambulaten als auch dem stationären Hospiz zusammen. Dadurch ist es möglich, eine umfassende Versorgung, Betreuung und Beratung der pflegebedürftigen Menschen zu gewährleiten.

Im Anschluss kam es zu einem sehr interessanten  Austausch zu verschiedenen Themen aus dem Bereich der Pflege.

Das Projekt IWA " Inklusives Wohnen im Alter" wurde kurz vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Modellprojekt zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen gefördert vom GKV-Spitzenverband. Es um die Möglichkeit, Menschen mit geistiger Behinderung sowie einer dementiellen Erkrankung das Wohnen in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz zu ermöglichen.

Desweiteren wurde  der Fachkräftemangel in der Pflege thematisiert.

Um auf dieses Thema in unkomplizierter  Weise aufmerksam zu machen, hat das Theater der Erfahrungen ein Theaterstück mit dem Titel"Wanted: Pflegehelden" entwickelt.  Dieses Stück wird z.B. an Schulen aufgeführt, um Jugendlichen auf humoristische Weise das Berufsfeld der Pflege näher zu bringen.

Zum Abschluss bestand die Möglichkeit " Wünsche " an die Politik zu formulieren. Der Wunsch nach Pflegekräften aber auch der Wunsch nach mehr kostenloser und unabhängiger Aufklärung und Beratung wurden u.a. genannt.

Wir möchten uns sehr herzlich bei Frau Rawert und Frau Kolat für das uns entgegengebrachte Interesse an unserer Arbeit bedanken. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Wünsche und Anregungen weitergegeben und berücksichtigt  werden.

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Mechthild wil`s wissen

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